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Enerige & Management > Beteiligung - Stadtwerke gründen Bergische Kooperation
Quelle: Pixabay / Mohamed Hassan
BETEILIGUNG:
Stadtwerke gründen Bergische Kooperation
Die Stadtwerke Solingen, Remscheid und Wuppertal gründen eine gemeinsame Gesellschaft für Erneuerbare-Energien-Projekte und Energiedienstleistungen. Der Start ist für Oktober geplant.
 
Die Stadtwerke Solingen, Remscheid und Wuppertal wollen ihre Zusammenarbeit beim Ausbau von Erneuerbare-Energie-Projekte in einer gemeinsamen Gesellschaft bündeln. Die drei kommunalen Versorger gründen dafür die Kooperationsgesellschaft Stadtwerke Bergisches Land mbH, an der sie jeweils zu einem Drittel beteiligt sein werden. Die Räte aller drei Städte haben dem Vorhaben bereits zugestimmt. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht soll die notarielle Gründung im Oktober 2026 erfolgen.

Die Gesellschaft erhält ihren Sitz in Wuppertal und soll zugleich Betriebsstätten in allen drei Kommunen unterhalten. Ziel ist es, Projekte zur Entwicklung, Finanzierung, Errichtung und zum Betrieb von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien gemeinsam umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben der beteiligten Unternehmen zunächst Photovoltaik- und Batteriespeicherprojekte. Darüber hinaus sollen gemeinsame Produkte und Energiedienstleistungen für private Haushalte entwickelt werden.

Mit der Kooperation wollen die Stadtwerke technisches Know-how, personelle Ressourcen und Finanzierungsmöglichkeiten zusammenführen. Dadurch sollen Projekte wirtschaftlicher umgesetzt, Skaleneffekte genutzt und Risiken auf mehrere Partner verteilt werden. Zugleich soll die Zusammenarbeit die regionale Wertschöpfung stärken und die Klimaschutzziele der drei Kommunen unterstützen.

Die Gründung knüpft an eine bereits intensivierte Zusammenarbeit der Oberbürgermeister von Solingen, Wuppertal und Remscheid an. Nun werde diese Zusammenarbeit auf die kommunalen Energieversorger ausgeweitet. Die Geschäftsführer der drei Stadtwerke erklärten, die interkommunale Kooperation schaffe eine verlässliche Grundlage für weitere gemeinsame Projekte. Organisatorisch ist eine rollierende Vorsitzregelung in der Gesellschafterversammlung vorgesehen. Die Geschäftsführung soll langfristig extern besetzt werden. Bis dahin übernimmt Christoph Nath, Geschäftsführer der Stadtwerke Remscheid, diese Aufgabe kommissarisch. (fw)
 

Fritz Wilhelm
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