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Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
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Stadtwerke Flensburg verkaufen Biomasse-Heizkraftwerk
Die Gemeindewerke Langballig übernehmen zum 1. Januar das Biomasse-Heizkraftwerk Langballig von den Stadtwerken Flensburg. 
 
Nach einer Vorbereitungsphase von knapp drei Jahren ist es zum 1. Januar so weit: Die Gemeindewerke Langballig (Schleswig-Holstein) übernehmen von den Stadtwerken Flensburg das Biomasse-Heizkraftwerk Langballig. Alle beteiligten Gremien der Gemeinde Langballig sowie der Stadtwerke Flensburg haben dem Kaufvertrag zugestimmt, teilte der Versorger am 30. Dezember mit.

Die Gemeindewerke Langballig, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, wurden eigens für die Übernahme des Heizkraftwerkes gegründet und gehören zu 100 Prozent der Gemeinde Langballig. Das am Ortsrand von Langballig gelegene Heizkraftwerk wird mit Holzhackschnitzeln und Biomethan betrieben und versorgt momentan 230 Haushalte in Langballig mit Fernwärme. 

Die Stadtwerke Flensburg hatten das Heizwerk zunächst 2003 zu 75 Prozent und 2005 vollständig übernommen. Seitdem wurde laut dem Flensburger Versorger kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung der Anlage investiert. So erfolgte beispielsweise im Sommer 2025 eine Generalüberholung des Holzkessels.

Bereits im Januar 2024 hatten Gemeinde und Stadtwerke eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Gemeinde hatte den Betreiberwechsel forciert. „Der gesicherte Betrieb eines klimaneutralen Biomasse-Heizkraftwerkes sowie die nachhaltige Wärmeversorgung im Zentrum der Gemeinde, ist der Antrieb der Gemeindevertretung gewesen, sich für die Übertragung der Anlagen, auf eine kommunale Gesellschaft, zu engagieren“, lässt sich Kurt Brodersen, Bürgermeister der Gemeinde Langballig, zitieren. 

Die Stadtwerke wiederum wollen sich mehr auf Flensburg konzentrieren. Dirk Thole, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, sagte dazu: „Unsere oberste Priorität ist es, die Wärmeversorgung im Flensburger Heizkraftwerk bis 2035 vollständig CO2-neutral auszurichten. Das erfordert einen erheblichen technischen und personellen Einsatz.“
 

Heidi Roider
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