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Enerige & Management > Personalie - Stadtwerke-Chef im Norden geht überraschend
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
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Stadtwerke-Chef im Norden geht überraschend
Erst im Oktober 2023 war der Geschäftsführungs-Vertrag von Marc Fischer in Bad Bramstedt verlängert worden. Jetzt heißt es: Zum Jahreswechsel 2024/25 ist Schluss.
 
Die Stadtwerke Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein und ihr Geschäftsführer Marc Fischer (53) gehen vom 1. Januar 2025 an getrennte Wege. Mit dieser überraschenden Mitteilung bestätigte der Aufsichtsrat des Querverbund-Unternehmens auf Anfrage der Redaktion einen Bericht der Segeberger Zeitung und der Kieler Nachrichten.

Erst im Oktober 2023 war Fischers Vertrag verlängert worden. Er ist laut Handelsregister seit Ende 2013 Alleingeschäftsführer, zuvor hatte er einige Monate lang Prokura. Zu den Gründen nimmt Aufsichtsratschef Dr. Gilbert Sieckmann-Joucken, Grünen-Fraktionschef im Gemeinderat und stellvertretender Kreispräsident im Kreistag von Bad Segeberg, „im Moment“ nicht Stellung. Dementiert wird die Behauptung der Segeberger Zeitung, Fischer sei über hohe Energiebeschaffungs-Kosten gestolpert. Das Gremium bedankte sich bei Fischer mit guten Wünschen.

Die Stadtwerke Bad Bramstedt GmbH ist in dem 15.000-Einwohner-Moorheilbad ein Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorger. Zudem betreibt sie für die Wirtschaftsbetriebe ein Warmwasser-Freibad und ist der kaufmännische Dienstleister für ihre Tochter Stadtwerke Bad Bramstedt Netz GmbH. Dort ist Ralf Mönnig (56) Geschäftsführer.

Das Stadtwerk gehört zu 64 Prozent über die Wirtschaftsbetriebe der Stadt und zu 36 Prozent indirekt der Eon-Konzerngesellschaft Hansewerk.
 

Georg Eble
Redakteur
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Dienstag, 09.07.2024, 09:41 Uhr

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