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Enerige & Management > Vertrieb - Stadtwerk am See vermarktet smarten Hausnotruf
Quelle: Fotolia / Africa Studio
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Stadtwerk am See vermarktet smarten Hausnotruf
Das Stadtwerk am See am Bodensee bietet seinen Kunden den smarten Hausnotruf "Johanniter FamilyConnect" an.
 
Kunden des Stadtwerks am See können sich ein verbilligtes Angebot für einen smarten Notruf der Hilfsorganisation Johanniter machen lassen. "Über eine Kooperation erhalten unsere Strom- und Gaskunden einen Preisvorteil von bis zu 179 Euro", teilte das Unternehmen mit Firmensitz in Konstanz (Baden-Württemberg) mit. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten kürzlich die Verantwortlichen des Stadtwerkes und des Johanniter Regionalverbands Bodensee/Oberschwaben.

Die Johanniter lassen bei dem Angebot im Haushalt der bedürftigen Personen Bewegungssensoren zum Beispiel an der Wohnungstür, im Flur oder im Schlafzimmer installieren. Die Bewegungsmelder erkennen kritische Situationen, "etwa einen Sturz tagsüber in der Küche oder einen Schwächeanfall nachts im Bad", heißt es weiter. Das System aktiviert sich bei Stillstand und ungewöhnlich langen Ruhepausen. Über eine Smartphone-App werden in so einem Fall die Angehörigen automatisch informiert und können dann Kontakt aufnehmen. Das Basissystem eignet sich optimal für eine Zwei- bis Dreizimmerwohnung.

Für die Kunden des kommunalen Energieversorgers kann sich der smarte Notruf lohnen. Üblicherweise kostet das System eine Anschlussgebühr und 65 Euro im Monat "Wir übernehmen die Kosten der einmaligen Anschlussgebühr von 49 Euro sowie in den ersten zwei Jahren jeweils eine Monatsgebühr in Höhe von 65 Euro."“ Voraussetzung für die Verrechnung der Gutschrift ist ein ungekündigtes Vertragsverhältnis. Für Grundversorgerkunden gilt das Angebot der Stadtwerke allerdings nicht.

Die Stadtwerke wollen damit "Senioren beim smarten und sicheren Leben in den eigenen vier Wänden unterstützen", so Alexander-Florian Bürkle, Geschäftsführer beim Stadtwerk am See, zu der Kooperation. So könnten diese möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben.
 

Stefan Sagmeister
Chefredakteur
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Donnerstag, 02.12.2021, 15:51 Uhr

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