Quelle: Hagedorn
KOHLEKRAFTWERK:
Spektakuläre Sprengung in Ibbenbüren
Gebäudebestandteile eines ehemaligen Steinkohlekraftwerks wurden kontrolliert zum Einsturz gebracht
Spektakulär ging es erneut in Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen) am 22. Februar zu. Mit der kontrollierten Sprengung des Schornsteins
wurde ein weiterer Abschnitt im Rückbau des ehemaligen Steinkohlekraftwerks Ibbenbüren abgeschlossen.
Bei dem 275 Meter hohen Turm handelt es sich um eines der höchsten Bauwerke Nordrhein-Westfalens. In die Luft gejagt wurden zudem die Rauchgasentschwefelungsanlage und die Entstickungsanlage. Der Kühlturm wurde im Dezember 2025 gesprengt (wir berichteten).
Ab Mitte 2026 soll auf dem Gelände die Konverterstation für das Offshore-Netzanbindungsprojekt Balwin2 entstehen. Betreiber ist der Übertragungsnetzbetreiber Amprion mit Sitz in Dortmund. Über die Anlage wird künftig Windstrom aus der Nordsee in das deutsche Übertragungsnetz eingespeist.
Die Sprengung wurde von der Hagedorn Unternehmensgruppe vorgenommen, einem Spezialisten für Rückbau und Recycling mit Sitz in Gütersloh. Der Maßnahme gingen monatelange Vorbereitungen voraus. „Dazu zählten umfangreiche Vorschwächungen, Bohr- und Trennarbeiten sowie die Entfernung sämtlicher Einbauten und rund 2.000 Kubikmetern Füllsand aus dem Inneren des Kamins“, heißt es in einer Mitteilung.
Etwa 185 Anwohner verließen am Tag der Sprengung vorsorglich ihre Wohnungen. Zusätzlich wurden rund 300 Personen aus der Zentralen Unterbringungseinheit Ibbenbüren evakuiert.

Nach der Sprengung werden die anfallenden Materialien zerkleinert, getrennt und möglichst wiederverwertet, heißt es weiter. Stahlschrott soll vollständig recycelt werden. Mineralischer Bauschutt wird vor Ort aufbereitet und erneut eingesetzt. Wie bei vergleichbaren Projekten strebt die Hagedorn Unternehmensgruppe eine Recyclingquote von bis zu 97 Prozent an. Ziel ist es, natürliche Ressourcen zu schonen und zusätzliche Transporte zu reduzieren.
Das Areal wird seit 2023 von Hagedorn entwickelt. Bis Sommer 2026 soll die Fläche vollständig baureif hergestellt und anschließend an Amprion übergeben werden. Für Hagedorn ist Ibbenbüren das fünfte Kraftwerksrückbauprojekt.
Bei dem 275 Meter hohen Turm handelt es sich um eines der höchsten Bauwerke Nordrhein-Westfalens. In die Luft gejagt wurden zudem die Rauchgasentschwefelungsanlage und die Entstickungsanlage. Der Kühlturm wurde im Dezember 2025 gesprengt (wir berichteten).
Ab Mitte 2026 soll auf dem Gelände die Konverterstation für das Offshore-Netzanbindungsprojekt Balwin2 entstehen. Betreiber ist der Übertragungsnetzbetreiber Amprion mit Sitz in Dortmund. Über die Anlage wird künftig Windstrom aus der Nordsee in das deutsche Übertragungsnetz eingespeist.
Die Sprengung wurde von der Hagedorn Unternehmensgruppe vorgenommen, einem Spezialisten für Rückbau und Recycling mit Sitz in Gütersloh. Der Maßnahme gingen monatelange Vorbereitungen voraus. „Dazu zählten umfangreiche Vorschwächungen, Bohr- und Trennarbeiten sowie die Entfernung sämtlicher Einbauten und rund 2.000 Kubikmetern Füllsand aus dem Inneren des Kamins“, heißt es in einer Mitteilung.
Etwa 185 Anwohner verließen am Tag der Sprengung vorsorglich ihre Wohnungen. Zusätzlich wurden rund 300 Personen aus der Zentralen Unterbringungseinheit Ibbenbüren evakuiert.

Quelle: Hagedorn
Nach der Sprengung werden die anfallenden Materialien zerkleinert, getrennt und möglichst wiederverwertet, heißt es weiter. Stahlschrott soll vollständig recycelt werden. Mineralischer Bauschutt wird vor Ort aufbereitet und erneut eingesetzt. Wie bei vergleichbaren Projekten strebt die Hagedorn Unternehmensgruppe eine Recyclingquote von bis zu 97 Prozent an. Ziel ist es, natürliche Ressourcen zu schonen und zusätzliche Transporte zu reduzieren.
Das Areal wird seit 2023 von Hagedorn entwickelt. Bis Sommer 2026 soll die Fläche vollständig baureif hergestellt und anschließend an Amprion übergeben werden. Für Hagedorn ist Ibbenbüren das fünfte Kraftwerksrückbauprojekt.
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 23.02.2026, 12:51 Uhr
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