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Enerige & Management > Regenerative - Solarpark Halenbeck-Rohlsdorf II liefert Strom
Solarpark Halenbeck-Rohlsdorf II. Quelle: DAL Deutsche Anlagen-Leasing / Denis Sherlizyn
REGENERATIVE:
Solarpark Halenbeck-Rohlsdorf II liefert Strom
Der Solarpark Halenbeck-Rohlsdorf II ist ans Netz gegangen und soll über ein PPA Strom für die IT-Infrastruktur eines Dienstleisters und die Wasserstoffproduktion von Shell liefern. 
 
Der im Norden von Brandenburg gelegene Solarpark Halenbeck-Rohlsdorf II verfügt über eine Kapazität von rund 114 MW und soll jährlich bis zu 120 Millionen kWh Strom erzeugen, teilte die Deutsche Anlagen-Leasing (DAL) mit. Die DAL, ein Unternehmen der Sparkassen-Gruppe, ist mit 50 Prozent an der Betreibergesellschaft Solarkraftwerk Halenbeck-Rohlsdorf II GmbH beteiligt. Errichtet wurde die Anlage von der „pvx energy GmbH“. 

Die Anlage arbeitet außerhalb der EEG-Förderung und erhält keine garantierte Einspeisevergütung. Die Vermarktung erfolgt über langfristige Power Purchase Agreements (PPA). Abnehmer sind Shell Energy Europe, die Finanz Informatik (FI) und deren Tochter Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS). Rund 75 Prozent des erzeugten Stroms geht laut DAL dabei an Shell. Einen Teil der Strommengen will Shell für die Wasserstoffproduktion im Elektrolyseur Refhyne 2 einsetzen. Das Projekt entsteht bei der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland in Wesseling.

Strom für Rechenzentren der Sparkassen-Finanzgruppe

Weitere Strommengen gehen an die Finanz Informatik und FI-TS. Die Unternehmen stellen IT-Dienstleistungen für die Sparkassen-Finanzgruppe bereit und betreiben dafür unter anderem Rechenzentren. Angaben zu den vereinbarten Strommengen und zur Laufzeit dieser Abnahmeverträge machte die DAL in ihrer Mitteilung nicht.

„Für uns als IT-Dienstleister und Betreiber moderner Rechenzentren ist eine sichere, kalkulierbare Energieversorgung ein wichtiger Baustein unseres Geschäfts. Sonnenenergie muss nicht importiert, transportiert oder auf internationalen Märkten beschafft werden − sie ist langfristig planbar und bleibt weitgehend unbeeinflusst von geopolitischen Liefer- und Preisrisiken“, erklärte Martin Waldmann, Geschäftsführer der Finanz Informatik.

Die DAL war erstmals im Jahr 2024 als Investor einer Photovoltaikanlage eingestiegen. Sie beteiligte sich damals an einem Park im sächsischen Kleinschirma, Betreibergesellschaft ist die Solarparc Kleinschirma GmbH & Co. KG (wir berichteten). Unternehmen der Sparkassen-Gruppe können darüber Strom beziehen. (hr)
 

Heidi Roider
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