
Floating-PV-Anlage. Quelle: RWE
PHOTOVOLTAIK:
Solarforschung auf dem Tagebausee
Auf dem Mortkasee im sächsischen Lohsa sollen schwimmende Solarmodule installiert werden. Das Forschungsprojekt hat das Ziel, die Nutzung von Tagebauseen für PV-Anlagen zu untersuchen.
RWE Renewables, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg wollen auf einem sehr kleinen Teil des Mortkasees
(Speicherbecken Lohsa I) das Forschungsprojekt „PV2Float“ umsetzen. Sie wollen zeigen, dass schwimmende Solaranlagen im Einklang mit der Gewässerökologie
realisiert werden können, wie es in einer Mitteilung von RWE heißt. Der Mortkasee in der Oberlausitz ist durch die Flutung
des Werminghoffer Braunkohletagebaus entstanden.
Projektleiter Stefan Wieland vom Fraunhofer ISE sagte zu den Vorteilen von schwimmenden Solaranlagen: „Über Gewässerflächen heizen sich Photovoltaik-Module weniger stark auf als an Land, was sich in höheren Stromerträgen niederschlägt.“
Ina Jaspers, aus dem Solarbereich von RWE: „Wir möchten vier verschiedene Anlagenvarianten auf dem Mortkasee untersuchen. Mit jeweils rund 30 Kilowatt Leistung sind diese Systeme verhältnismäßig klein. Aber sie werden uns wichtige Erkenntnisse liefern, etwa welche technologische Lösung die beste ist, wie Kosten weiter gesenkt und auch größere, schwimmende Solaranlagen noch umweltverträglicher umgesetzt werden können.“ Zudem soll eine Referenzanlage an Land errichtet werden.
Der Mortkasee bietet nach Ansicht der Projektpartner aufgrund der Struktur seines Seebeckens, der Wasserbeschaffenheit und seiner Besiedlung durch Pflanzen und Tiere gute Voraussetzungen für Forschungen zur gewässerökologischen Verträglichkeit schwimmender Solaranlagen.
Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Vorhaben umfasst sowohl den Bau, Betrieb als auch den anschließenden Rückbau der schwimmenden Solaranlage. Sollte die Genehmigung erteilt werden, könnte noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Das Konzept ist aktuell dem Gemeinderat von Lohsa vorgestellt worden.
Projektleiter Stefan Wieland vom Fraunhofer ISE sagte zu den Vorteilen von schwimmenden Solaranlagen: „Über Gewässerflächen heizen sich Photovoltaik-Module weniger stark auf als an Land, was sich in höheren Stromerträgen niederschlägt.“
Ina Jaspers, aus dem Solarbereich von RWE: „Wir möchten vier verschiedene Anlagenvarianten auf dem Mortkasee untersuchen. Mit jeweils rund 30 Kilowatt Leistung sind diese Systeme verhältnismäßig klein. Aber sie werden uns wichtige Erkenntnisse liefern, etwa welche technologische Lösung die beste ist, wie Kosten weiter gesenkt und auch größere, schwimmende Solaranlagen noch umweltverträglicher umgesetzt werden können.“ Zudem soll eine Referenzanlage an Land errichtet werden.
Der Mortkasee bietet nach Ansicht der Projektpartner aufgrund der Struktur seines Seebeckens, der Wasserbeschaffenheit und seiner Besiedlung durch Pflanzen und Tiere gute Voraussetzungen für Forschungen zur gewässerökologischen Verträglichkeit schwimmender Solaranlagen.
Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Vorhaben umfasst sowohl den Bau, Betrieb als auch den anschließenden Rückbau der schwimmenden Solaranlage. Sollte die Genehmigung erteilt werden, könnte noch in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Das Konzept ist aktuell dem Gemeinderat von Lohsa vorgestellt worden.

© 2025 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 09.02.2023, 12:44 Uhr
Donnerstag, 09.02.2023, 12:44 Uhr
Mehr zum Thema