Quelle: Fotolia / itestro
PHOTOVOLTAIK:
So sollen Solaranlagen wildtierfreundlicher werden
„Wildtierverträgliche Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen“ heißt eine Broschüre, die der Deutsche Jagdverband veröffentlicht hat.
Die steigende Zahl der Solarparks geht, so der Deutsche Jagdverband (DJV), mit großen Herausforderungen für die Tierwelt einher,
etwa durch die Zerschneidung des Lebensraums. In der neuen Broschüre werden deshalb konkrete Maßnahmen für eine wildtierverträgliche
Gestaltung der Anlagen vorgestellt. Im Fokus stehen Säugetiere wie Feldhase und Reh, aber auch Boden- und Heckenbrüter oder
Insekten.
Auf 32 Seiten gibt es zudem Tipps, wie man Einfluss auf den Bau der Anlagen nehmen kann und von welchen Maßnahmen Wildtiere profitieren. Enthalten sind darüber hinaus eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beteiligung an Solarparks und zur Abgabe von Stellungnahmen. Aber auch um spezielle jagdrechtliche Fragen geht es, zum Beispiel zur Minderung der Jagdpacht.
Grundsätzlich sollten Solarparks primär auf bereits versiegelten Flächen wie Gebäudedächern und Parkplätzen oder entlang von Autobahnen und Schienenwegen errichtet werden, heißt es in der Veröffentlichung. Die überbaute Gesamtfläche des Solarparks dürfe 70 Prozent nicht überschreiten, hinsichtlich Form, Farbe und reflektierenden Eigenschaften müsse auf eine bestmögliche Einbindung ins Landschaftsbild geachtet werden – was sich letztlich auch positiv auf die Akzeptanz in der Bevölkerung auswirkt.
Der vorgeschriebene Abstand zwischen Verkehrsinfrastruktur und PV-Anlage sollte auf mindestens 50 Meter breite Wildlebensräume erhöht werden. Bei großen Solarparks müssten alle 500 Meter mindestens 50 Meter breite Querungskorridore eingeplant werden. Die Einzäunung der Anlagen sollte zumindest kleinen Wildtieren den Durchschlupf ermöglichen (20 Zentimeter Mindestabstand zum Boden) oder Wildtierdurchlässe integrieren.
Die Broschüre Wildtierverträgliche Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen kann online abgerufen werden, ebenso ein Positionspapier dazu. Im Onlineshop des DJV kann auch eine Printausgabe bestellt werden.
Auf 32 Seiten gibt es zudem Tipps, wie man Einfluss auf den Bau der Anlagen nehmen kann und von welchen Maßnahmen Wildtiere profitieren. Enthalten sind darüber hinaus eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beteiligung an Solarparks und zur Abgabe von Stellungnahmen. Aber auch um spezielle jagdrechtliche Fragen geht es, zum Beispiel zur Minderung der Jagdpacht.
Grundsätzlich sollten Solarparks primär auf bereits versiegelten Flächen wie Gebäudedächern und Parkplätzen oder entlang von Autobahnen und Schienenwegen errichtet werden, heißt es in der Veröffentlichung. Die überbaute Gesamtfläche des Solarparks dürfe 70 Prozent nicht überschreiten, hinsichtlich Form, Farbe und reflektierenden Eigenschaften müsse auf eine bestmögliche Einbindung ins Landschaftsbild geachtet werden – was sich letztlich auch positiv auf die Akzeptanz in der Bevölkerung auswirkt.
Der vorgeschriebene Abstand zwischen Verkehrsinfrastruktur und PV-Anlage sollte auf mindestens 50 Meter breite Wildlebensräume erhöht werden. Bei großen Solarparks müssten alle 500 Meter mindestens 50 Meter breite Querungskorridore eingeplant werden. Die Einzäunung der Anlagen sollte zumindest kleinen Wildtieren den Durchschlupf ermöglichen (20 Zentimeter Mindestabstand zum Boden) oder Wildtierdurchlässe integrieren.
Die Broschüre Wildtierverträgliche Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen kann online abgerufen werden, ebenso ein Positionspapier dazu. Im Onlineshop des DJV kann auch eine Printausgabe bestellt werden.
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 15.01.2026, 15:09 Uhr
Donnerstag, 15.01.2026, 15:09 Uhr
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