• EU-Klimabeirat rät zum Ankurbeln von CO2-Entnahmen
  • Pilotprojekt für lokale Energiegemeinschaft in Oberfranken gestartet
  • Deutlich höhere Day-ahead-Preise zu erwarten
  • EnBW: Landkreise stimmen für Milliarden-Spritze
  • Lex Sauerland: Erste Klagen gegen Zeitspiel der Behörden
  • RWE plant Vermarktung weiterer Kapazitäten
  • Gebündelte Kräfte für den digitalen Netzausbau
  • 100 Millionen Euro für Wasserstoff im Ländle
  • Wasserkraft für Rolls-Royce
  • Umfrage unter Energieunternehmern zeigt Verunsicherung
Enerige & Management > Gas - Serbien sagt Ungarn Durchleitung russischen Gases zu
Quelle: E&M / Meyer-Tien
GAS:
Serbien sagt Ungarn Durchleitung russischen Gases zu
Sollte die Ukraine Ungarn nicht mehr per Transit mit russischem Gas versorgen wollen, hat die Regierung Orban nun einen Ausweg.
 
Serbien hat nach den Worten des ungarischen Außenministers Peter Szijjarto zugesagt, russisches Gas durch eigene Infrastruktur nach Ungarn zu leiten, sollte die Ukraine den Transport über ihr Gebiet stoppen. Serbien werde "die notwendigen Transitkapazitäten bereitstellen", erklärte Szijjarto nach einem Treffen von Serbiens Präsidenten Aleksandar Vucic und Ungarns Regierungschef Viktor Orban.

Die Sicherung der Energieversorgung war eines der Themen bei dem Treffen am 20. August in Budapest. Zu ihm hatte Orban auch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Aserbaidschans Präsidenten Ilham Alijew und die Staatschefs von Turkmenistan und Kirgisistan eingeladen. Szijjarto hob Ungarns "enge Zusammenarbeit mit Zentralasien und dem Westbalkan" hervor, die angesichts der Energiekrise entscheidend sei.

Demnach unterzeichnete Budapest ein Abkommen mit Aserbaidschan, das die Speicherung von 50 Millionen Kubikmetern Erdgas auf ungarischem Boden vorsieht. Außerdem wurde eine engere Zusammenarbeit mit der Türkei bei der Energieversorgung angekündigt.
 

Claus-Detlef Grossmann
© 2025 Energie & Management GmbH
Montag, 21.08.2023, 12:17 Uhr

Mehr zum Thema