
Quelle: Peter Lundgren
UNTERNEHMEN:
Schwedischer Batteriehersteller Northvolt ist insolvent
Der angeschlagene Batteriehersteller Northvolt hat in seiner schwedischen Heimat Insolvenz angemeldet. Dies könnte auch Auswirkungen auf die geplante Gigafactory in Deutschland haben.
Im November vergangenen Jahres hatte Northvolt aus Schweden Gläubigerschutz beantragt, nun stellte der weltweit tätige Batteriehersteller
einen Insolvenzantrag in Schweden. Trotz Restrukturierungsmaßnahmen und zahlreicher Gespräch mit potenziellen Investoren ist
es Northvolt nicht gelungen, eine „tragfähige finanzielle und operative Zukunft des Unternehmens zu sichern“, gab das Unternehmen
am 12. März bekannt. Die deutschen und amerikanischen Tochtergesellschaften des Konzerns meldeten dagegen keine Insolvenz an.
Es ist dem Unternehmen in den vergangenen Monaten nicht gelungen, die „notwendigen finanziellen Bedingungen für die Fortführung in seiner derzeitigen Form zu schaffen“, schreibt Northvolt in seiner Mitteilung. Der Vorstand stellte daher fest, dass dies die einzig verfügbare Lösung sei, während das Unternehmen alle realistischen Optionen verfolge, um eine Finanzierung für die Fortführung des Betriebs während des schwedischen Insolvenzverfahrens zu erhalten.
Northvolt hatte in den vergangenen Monaten Personal abgebaut, um Geld zu sparen (wir berichteten). Im September 2024 gab das Unternehmen bekannt, dass es 1.600 Stellen in Schweden streichen wird, was etwa 20 Prozent seiner weltweiten Belegschaft entspricht, um seine Aktivitäten in dem Land zu reduzieren.
Mit dem Insolvenzantrag steht die Frage im Raum, wie es mit dem Bau der Northvolt-Gigafactory bei Heide (Schleswig-Holstein) weitergehen wird. Der Hersteller betonte, dass die Northvolt Drei Project GmbH als eigenständige GmbH nicht Teil des Insolvenzantrages sei. Da es sich um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Northvolt handelt, werden alle Entscheidungen in Bezug darauf „vom gerichtlich bestellten Treuhänder von Northvolt AB in Absprache mit den Kreditgebern der Gruppe zu gegebener Zeit getroffen“, teilte Northvolt dazu mit.
Es ist dem Unternehmen in den vergangenen Monaten nicht gelungen, die „notwendigen finanziellen Bedingungen für die Fortführung in seiner derzeitigen Form zu schaffen“, schreibt Northvolt in seiner Mitteilung. Der Vorstand stellte daher fest, dass dies die einzig verfügbare Lösung sei, während das Unternehmen alle realistischen Optionen verfolge, um eine Finanzierung für die Fortführung des Betriebs während des schwedischen Insolvenzverfahrens zu erhalten.
Northvolt hatte in den vergangenen Monaten Personal abgebaut, um Geld zu sparen (wir berichteten). Im September 2024 gab das Unternehmen bekannt, dass es 1.600 Stellen in Schweden streichen wird, was etwa 20 Prozent seiner weltweiten Belegschaft entspricht, um seine Aktivitäten in dem Land zu reduzieren.
Mit dem Insolvenzantrag steht die Frage im Raum, wie es mit dem Bau der Northvolt-Gigafactory bei Heide (Schleswig-Holstein) weitergehen wird. Der Hersteller betonte, dass die Northvolt Drei Project GmbH als eigenständige GmbH nicht Teil des Insolvenzantrages sei. Da es sich um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Northvolt handelt, werden alle Entscheidungen in Bezug darauf „vom gerichtlich bestellten Treuhänder von Northvolt AB in Absprache mit den Kreditgebern der Gruppe zu gegebener Zeit getroffen“, teilte Northvolt dazu mit.

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Mittwoch, 12.03.2025, 12:12 Uhr
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