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Enerige & Management > Mobilität - Schnellladen beim Einkaufen
Quelle: EnBW
MOBILITÄT:
Schnellladen beim Einkaufen
Das Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg wird elf Handelsimmobilien von GSL mit Schnellladesäulen ausstatten. Dabei handelt es sich etwa um Märkte von Edeka oder Lidl.
 
Mit dem E-Auto auf Parkplätzen beim Lebensmitteleinzelhandel in nur 20 Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite laden: Das wollen der Energieversorger EnBW und der Immobilienverwalter GSL an elf Standorten möglich machen. Die beiden Unternehmen haben dafür eine Kooperation vereinbart, wie sie in einer Mitteilung am 13. Juni bekannt gaben. 

Im Rahmen der Partnerschaft sollen deutschlandweit elf Immobilien der GSL Asset Management GmbH mit EnBW-Schnellladesäulen ausgestattet werden. Dabei handelt es sich laut der EnBW überwiegend um Handelsimmobilien mit Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel, wie etwa Märkte von Edeka oder Lidl.

Der erste gemeinsame Standort ist bereits eröffnet und befindet sich in Röthenbach (Pegnitz) am Fachmarktzentrum „Am Gewerbepark 2“. Am neuen Schnellladestandort in Röthenbach stehen acht Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 300 kW zur Verfügung. Damit sei es für E-Autofahrerinnen und -fahrer möglich, bei einer 20-minütigen Ladepause bis zu 400 Kilometer Reichweite zu laden − je nach Fahrzeugtyp. 

„Schnellladeinfrastruktur am Handel ist vor allem für diejenigen nützlich, die keine private Ladeinfrastruktur haben: Das Auto lädt nebenbei, während sie die Einkäufe erledigen“, sagt Volker Rimpler, CTO der „EnBW mobility+“. Gleichzeitig würde durch die Schnelllade-Stationen die Standortattraktivität für die Handelsunternehmen vor Ort zunehmen. 

Die EnBW ist Betreiberin des größten Schnellladenetzes in Deutschland. Aktuell hat das Energieunternehmen mehr als 6.000 Schnellladepunkte in Betrieb. Bis 2030 plant der Konzern, allein in Deutschland 20.000 gleichzeitig nutzbarere Schnellladepunkte bereitzustellen.
 

Heidi Roider
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