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ENERGIEWENDE:
Sanierungsbereitschaft in kleinen Unternehmen steigt
Die Bereitschaft zur energetischen Sanierung steigt bei kleinen und mittleren Unternehmen. Das zeigt eine Marktuntersuchung von Sirius Campus zur Energiewende im Gebäudebereich.
Mehr kleine und mittlere Unternehmen − kurz KMU − wollen in den kommenden Jahren energetische Sanierungen umsetzen. Zu diesem
Ergebnis kommt der „Monitor zur Energiewende 2025“ der Sirius Campus GmbH. Das Kölner Marktforschungs- und Beratungsunternehmen
befragte dafür 574 Verantwortliche aus KMU, die über Investitionen in Gebäude und Energieversorgung mitentscheiden.
Laut der Studie verfügen drei Viertel der befragten Unternehmen über selbstgenutzte Immobilien. Von diesen plant inzwischen jedes zweite Unternehmen mindestens eine energetische Sanierungsmaßnahme innerhalb der kommenden fünf Jahre. Im Jahr 2023 lag dieser Anteil noch bei 45 Prozent. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten sowie bei Betrieben mit vergleichsweise hohem Energieverbrauch.
Auch bei den bereits umgesetzten Maßnahmen zeigt sich eine leichte Zunahme. In den vergangenen fünf Jahren haben 18 Prozent der KMU mindestens eine energetische Sanierung realisiert. Zwei Jahre zuvor lag dieser Wert bei 17 Prozent.

Photovoltaik führt die Investitionsliste an
Am größten ist das Interesse an Maßnahmen zur Stromgewinnung und Stromeinsparung. Laut Sirius Campus planen 31 Prozent der KMU mit selbstgenutzten Gebäuden Investitionen in diesem Bereich. Unter den Unternehmen mit entsprechenden Plänen steht Photovoltaik mit 61 Prozent an erster Stelle. Stromspeicher folgen mit 50 Prozent, Wallboxen mit 47 Prozent. Intelligente Energiemanagementsysteme erreichen einen Anteil von 31 Prozent.
Oliver Gaedeke, Gründer und Geschäftsführer von Sirius Campus, sieht dafür vor allem wirtschaftliche Gründe. Neue Möglichkeiten für das regionale Teilen von Strom sowie sinkende Preise für Batteriespeicher könnten die Attraktivität eigener Stromversorgungslösungen erhöhen, erklärte er laut Mitteilung. Die Unternehmen rechnen dabei mit erheblichen Investitionen. KMU mit konkreten Sanierungsplänen kalkulieren im Durchschnitt mit rund 130.000 Euro. Etwa ein Viertel dieser Investitionen soll über Kredite finanziert werden.
Bei den in den vergangenen Jahren realisierten Maßnahmen dominierte ebenfalls die Stromerzeugung. Photovoltaikanlagen erreichten einen Anteil von 15 Prozent. Wärmedämmungen kamen auf 10 Prozent, moderne Heizungsanlagen auf 7 Prozent. Maßnahmen zur regenerativen Warmwasseraufbereitung spielten mit 2 Prozent bislang eine untergeordnete Rolle.
Wärmepumpen gewinnen an Bedeutung
Deutlich verändert haben sich die Präferenzen bei Heizungsanlagen. Von den KMU, die eine neue Heizung planen, ziehen laut Sirius Campus inzwischen 85 Prozent eine Wärmepumpe oder andere förderfähige Technologien auf Basis erneuerbarer Energien in Betracht.
Gaedeke führt diese Entwicklung auf einen gestiegenen Informationsstand und die stärkere Auseinandersetzung mit verschiedenen Technologien zurück. Gleichzeitig würden Herstellermarken für die Investitionsentscheidung an Bedeutung gewinnen.
Mit dem „Monitor zur Energiewende“ untersucht Sirius Campus seit 2020 die Entwicklung des energetischen Sanierungsmarktes. Für die nächste Erhebung plant das Unternehmen zusätzliche Analysen zum Markenimage von Wärmepumpenherstellern sowie zu Home Energy Management Systems (HEMS). Dabei handelt es sich um digitale Systeme, die Stromerzeugung, Speicher und Verbrauch in Gebäuden koordinieren.
Der 25-seitige „Monitor zur Energiewende 2026 − Inhalte der Marktuntersuchung und Teilnahmemöglichkeiten“ steht auf der Internetseite von Sirius Campus zum Download bereit.
Laut der Studie verfügen drei Viertel der befragten Unternehmen über selbstgenutzte Immobilien. Von diesen plant inzwischen jedes zweite Unternehmen mindestens eine energetische Sanierungsmaßnahme innerhalb der kommenden fünf Jahre. Im Jahr 2023 lag dieser Anteil noch bei 45 Prozent. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten sowie bei Betrieben mit vergleichsweise hohem Energieverbrauch.
Auch bei den bereits umgesetzten Maßnahmen zeigt sich eine leichte Zunahme. In den vergangenen fünf Jahren haben 18 Prozent der KMU mindestens eine energetische Sanierung realisiert. Zwei Jahre zuvor lag dieser Wert bei 17 Prozent.

„Monitor zur Energiewende 2026 − Inhalte der Marktuntersuchung und Teilnahmemöglichkeiten“ zum Download
(zum Öffnen bitte auf das PDF klicken)
Quelle: Sirius Campus GmbH
(zum Öffnen bitte auf das PDF klicken)
Quelle: Sirius Campus GmbH
Photovoltaik führt die Investitionsliste an
Am größten ist das Interesse an Maßnahmen zur Stromgewinnung und Stromeinsparung. Laut Sirius Campus planen 31 Prozent der KMU mit selbstgenutzten Gebäuden Investitionen in diesem Bereich. Unter den Unternehmen mit entsprechenden Plänen steht Photovoltaik mit 61 Prozent an erster Stelle. Stromspeicher folgen mit 50 Prozent, Wallboxen mit 47 Prozent. Intelligente Energiemanagementsysteme erreichen einen Anteil von 31 Prozent.
Oliver Gaedeke, Gründer und Geschäftsführer von Sirius Campus, sieht dafür vor allem wirtschaftliche Gründe. Neue Möglichkeiten für das regionale Teilen von Strom sowie sinkende Preise für Batteriespeicher könnten die Attraktivität eigener Stromversorgungslösungen erhöhen, erklärte er laut Mitteilung. Die Unternehmen rechnen dabei mit erheblichen Investitionen. KMU mit konkreten Sanierungsplänen kalkulieren im Durchschnitt mit rund 130.000 Euro. Etwa ein Viertel dieser Investitionen soll über Kredite finanziert werden.
Bei den in den vergangenen Jahren realisierten Maßnahmen dominierte ebenfalls die Stromerzeugung. Photovoltaikanlagen erreichten einen Anteil von 15 Prozent. Wärmedämmungen kamen auf 10 Prozent, moderne Heizungsanlagen auf 7 Prozent. Maßnahmen zur regenerativen Warmwasseraufbereitung spielten mit 2 Prozent bislang eine untergeordnete Rolle.
Wärmepumpen gewinnen an Bedeutung
Deutlich verändert haben sich die Präferenzen bei Heizungsanlagen. Von den KMU, die eine neue Heizung planen, ziehen laut Sirius Campus inzwischen 85 Prozent eine Wärmepumpe oder andere förderfähige Technologien auf Basis erneuerbarer Energien in Betracht.
Gaedeke führt diese Entwicklung auf einen gestiegenen Informationsstand und die stärkere Auseinandersetzung mit verschiedenen Technologien zurück. Gleichzeitig würden Herstellermarken für die Investitionsentscheidung an Bedeutung gewinnen.
Mit dem „Monitor zur Energiewende“ untersucht Sirius Campus seit 2020 die Entwicklung des energetischen Sanierungsmarktes. Für die nächste Erhebung plant das Unternehmen zusätzliche Analysen zum Markenimage von Wärmepumpenherstellern sowie zu Home Energy Management Systems (HEMS). Dabei handelt es sich um digitale Systeme, die Stromerzeugung, Speicher und Verbrauch in Gebäuden koordinieren.
Der 25-seitige „Monitor zur Energiewende 2026 − Inhalte der Marktuntersuchung und Teilnahmemöglichkeiten“ steht auf der Internetseite von Sirius Campus zum Download bereit.
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Mittwoch, 03.06.2026, 16:05 Uhr
Mittwoch, 03.06.2026, 16:05 Uhr
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