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Enerige & Management > Beteiligung - ​Sachsenenergie beteiligt sich an Start-up Clarifydata
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
BETEILIGUNG:
​Sachsenenergie beteiligt sich an Start-up Clarifydata
Der Kommunalversorger aus Dresden und das junge Kieler Softwareunternehmen arbeiten zusammen. Stadtwerke sollen davon ebenfalls profitieren.
 
Sachsenenergie steigt als strategischer Investor beim Softwarehaus Clarifydata ein, heißt es in einer Mittteilung. Clarifydata aus Kiel bietet eine sogenannte Datenaktionsplattform für Stadtwerke und Energieversorger an.

Wie es auf der Webseite des Unternehmens heißt, würden Strom, Wasser, Elektromobilität, ÖPNV und Bäder häufig in unterschiedlichen Computersystemen verwaltet. Die Zentralisierung der kundenseitigen Daten ist Aufgabe eines CRM-Systems. Dennoch blieben wichtige Kennzahlen wie Kundenwert und Kündigungsrisiko oft unbekannt, hier setze Clarifydata an.

„Unser Produkt ‘Clarifydata Bestand’ ermittelt Kundenwerte, Wechselwahrscheinlichkeiten und spielt diese in ERP- und CRM-Systeme zurück. Für Outboundkampagnen hilft unser Dashboard“, heißt es dort weiter.

„Für uns bildet das Engagement bei Clarifydata ein weiteres wichtiges Puzzleteil, um den Wunsch vieler Kunden im Freistaat nach einer noch breiteren Palette an passgenauen Produkten bedienen zu können“, so Frank Arnold, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing bei Sachsenenergie. 

Bei Clarifydata würden die beiden Gründer im Zusammengehen mit den Sachsen die Chance sehen, den nötigen Schub für einen nächsten Entwicklungsschritt erhalten. Perspektivisch sei geplant, die Mitarbeiterzahl des Start-ups von derzeit acht auf mehr als 20 zu steigern. Die durch den Schulterschluss entstehenden Angebote sollen auch anderen Stadtwerken zur Verfügung stehen.

Die beiden Gründer Michael Hartke und Johannes Raabe bleiben in Kiel. Dabei verstärkt Tobias Schnadt, Abteilungsleiter Vertrieb City bei Sachsenenergie, zukünftig die Geschäftsführung. „Auf die gewohnt flexible und agile Arbeitsweise des Unternehmens hat das strategische Investment des Dresdner Versorgers keinen Einfluss“, heißt es aus Dresden.
 

Stefan Sagmeister
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