• Power-to-Heat-Anlage in Hannover für 15 Millionen Euro
  • IEA erwartet auch 2027 angespannte Lage auf dem Gasmark
  • Neue Doppelspitze bei „Enervie Vernetzt“
  • Kritik von Umweltschützern an elf neuen Gaskraftwerken
  • Zuschläge für Aufdach-PV und Biomasseanlagen publiziert
  • RWE zeigt erneut Interesse an Uniper
  • Erste Kraftwerksausschreibung fast dreifach überzeichnet
  • Hamburg fehlen Kapazitäten für Großkunden
  • Biomethanmarkt wächst trotz Investitionshürden
  • DUH sieht Greenwashing beim LNG-Terminal Wilhelmshaven
Enerige & Management > Wirtschaft - RWE stockt bei Amprion auf
Quelle: Shutterstock / Anton Vierietin
WIRTSCHAFT:
RWE stockt bei Amprion auf
RWE baut seine Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion weiter aus. Der durchgerechnete Anteil des Essener Konzerns steigt auf rund 58 Prozent.
 
RWE erhöht erneut seine Beteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Der Essener Energiekonzern hat eine Vereinbarung zum Erwerb weiterer 3 Prozent der Anteile an der Beteiligungsgesellschaft „M 31“ geschlossen. Nach Abschluss der Transaktion hält RWE die Mehrheit an M 31. Der durchgerechnete Anteil des Konzerns an Amprion steigt damit auf rund 58 Prozent.

M 31 hält 74,9 Prozent der Anteile an Amprion. An der Beteiligungsgesellschaft sind neben RWE deutsche institutionelle Finanzinvestoren beteiligt. Die übrigen 25,1 Prozent an Amprion liegen bei RWE Alkaios, einem Gemeinschaftsunternehmen von RWE und Apollo Global Management. Über beide Beteiligungswege hält RWE damit mittelbar Anteile am Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber. Das Closing dieser Transaktion ist nach Genehmigung durch das Bundeskartellamt bereits erfolgt, teilte RWE in seiner Mitteilung vom 17. September weiter mit.

Mitte Juni hatte RWE bereits angekündigt, ihre durchgerechnete Beteiligung an Amprion durch den Erwerb mittelbarer Anteile zu erhöhen (wir berichteten). Die Finanzierung des Anteilserwerbs erfolgte nach Unternehmensangaben vollständig über die am 22. Juni abgeschlossene Eigenkapitalerhöhung.

Amprion mit Sitz in Dortmund ist einer der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber. Das Netz erstreckt sich über sieben Bundesländer und versorgt rund 29 Millionen Menschen. Nach Angaben von RWE plant Amprion in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen in den Ausbau des Übertragungsnetzes.

Mit der höheren Beteiligung will RWE zusätzliche Finanzmittel für diese Investitionen bereitstellen. Insgesamt sollen 6,5 Milliarden Euro bis 2031 im Zusammenhang mit der Beteiligung an Amprion in den Netzausbau fließen, teilte RWE im Juni mit. (hr)

 
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
+49 (0) 8152 9311 28
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 17.09.2026, 11:22 Uhr

Mehr zum Thema