• Nahost-Entspannung belastet CO2 und Gas
  • Energiewendemonitor: Tempo reicht nicht aus
  • Stadtwerke Münster bitten noch um 1,65 Millionen Euro
  • Energiespeicher Riedl: Verbund will Projektstart jetzt
  • Stabile Versorgungslage im Sommer erwartet
  • 700-MWh-Stromspeicher erhält Tolling-Vertrag
  • EEX mit neuem Index für den Gasspothandel
  • Der Schlüssel zur Energiewende liegt in der Steuerung von Prosumern
  • Pilotprojekt: Verbrauch und Erzeugung intelligent verknüpfen
  • BEE warnt vor Investitionsrisiken durch Netzregeln
Enerige & Management > Recht - RWE leitet Schiedsverfahren gegen Gazprom ein
Quelle: Fotolia / Stefan Welz
RECHT:
RWE leitet Schiedsverfahren gegen Gazprom ein
Nach Uniper hat auch RWE wegen den ausgebliebenen Gaslieferungen ein Schiedsverfahren gegen Gazprom eingeleitet.
 
Das sagte am 5. Dezember ein Sprecher des Energieunternehmens dem Handelsblatt. Details gab RWE nicht bekannt. In der Woche zuvor hatte bereits Deutschlands größter Gasimporteur Uniper einen solchen Schritt mitgeteilt. Hintergrund sind die Gaslieferverträge, die Gasimporteure wie Uniper oder RWE mit Gazprom hatten.

Gazprom hat die Gasliefermengen nach Deutschland erst gedrosselt und dann im September komplett gestoppt und somit seine Verpflichtungen nicht eingehalten. Bei Uniper führten Ersatzbeschaffungen bisher zu Mehrkosten von 11,6 Milliarden Euro, die das Unternehmen nicht an seine Kunden weiterreichen konnte.

Während Uniper rund 200 TWh Gas pro Jahr aus Russland bekommen sollte, erwartete RWE allerdings lediglich eine Menge von 15 TWh bis 2023.
 

Armin Kalbfleisch
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 05.12.2022, 18:02 Uhr

Mehr zum Thema