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Enerige & Management > Unternehmen - Rolls-Royce setzt bei Notstromsystemen auf E-Fuels
Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
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Rolls-Royce setzt bei Notstromsystemen auf E-Fuels
Rolls-Royce Power Systems hat mit „INERATEC“, einem Hersteller von Power-to-X Anlagen und E-Fuels, eine Partnerschaft geschlossen. 
 
Das Ziel der Partnerschaft zwischen dem Antriebs- und Motorenhersteller und dem E-Fuel-Produzenten Ineratec ist es, die „klimaneutralen E-Fuels künftig in Notstromsystemen von Rechenzentren einzusetzen“. Dies kündigten beide Unternehmen am 5. August in einer Mitteilung an. Gemeinsam wollen die Unternehmen Ineratecs synthetischen E-Diesel aus grünem Wasserstoff und CO2 als Ersatz für fossilen Diesel in Notstromaggregaten einsetzen. Der Fokus liege zunächst auf deutschen Rechenzentren.

Die Zusammenarbeit beginnt laut Rolls-Royce mit einer Markteinführung in Deutschland – kurze Lieferwege durch Ineratecs Produktionsstandort „ERA ONE“ in Frankfurt am Main würden eine schnelle Umsetzung absichern. „MTU-Notstromaggregate von Rolls-Royce sind bereits für den Betrieb mit nachhaltigen Kraftstoffen freigegeben. Unsere Kunden aus dem Bereich kritische Infrastruktur wie beispielsweise Rechenzentren, die ihren CO2-Fußabdruck verbessern wollen, können bald auch E-Fuels nutzen“, erklärte Tobias Ostermaier, President Stationary Power Solutions bei Rolls-Royce Power Systems.

Ineratec produziert nach eigenen Angaben E-Fuels und E-Chemikalien für die Luftfahrt, die Schifffahrt und der chemischen Industrie. Die modularen, skalierbaren Anlagen nutzen erneuerbaren Wasserstoff und biogenes CO2 zur Herstellung von synthetischem Kerosin, Benzin, Diesel, Wachsen, Methanol oder Erdgas. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Karlsruhe.
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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