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Quelle: Pixabay / Lorenzo Cafaro
WIRTSCHAFT:
Rating: Negativer Ausblick für Netzbetreiber
Die Ratingagentur „S&P“ hat den Netzbetreiber Elia im Ausblick von „stabil“ auf „negativ“ abgestuft. Das langfristige Kreditrating hingegen ist gleichgeblieben.
Das macht Banken möglicherweise vorsichtiger: Die Ratingagentur „S&P Gobal Ratings“ hat den Ausblick für die Elia-Gruppe und
die Eurogrid GmbH von „stabil“ auf „negativ“ geändert. Das teilt der belgische Netzbetreiber, zu dem auch 50 Hertz gehört, jetzt mit. Das langfristige Kreditrating sei hingegen bestätigt worden, S&P sieht die Unternehmen demnach weiter
bei BBB+.
Den negativen Ausblick begründet S&P nach Angaben von Elia damit, dass das Verhältnis zwischen bereinigtem operativen Ergebnis und Verschuldung vor den Hintergrund der neu angekündigten Investitionsausgaben und neu definierter finanzpolitischer Ziele unter die Prognose für die Ratings sinken könnte.
Die Ratingmaßnahme folgt laut Elia auf die Ankündigung des neuen Investitionsplans vom 25. November. Darin sind Mittel für Belgien und Deutschland in Höhe von 7,2 beziehungsweise 8,7 Milliarden Euro im Zeitraum von 2023 bis 2027 vorgesehen. In Anbetracht der Beschleunigung der Investitionen habe der Verwaltungsrat beschlossen, seine finanzpolitischen Ziele für die Elia Group und Eurogrid von einem BBB+-Ratingziel auf ein Minimum-BBB (flat)-Ziel zu ändern und damit das Konzept einer Ratinguntergrenze anstelle eines festen Ratingziels einzuführen, erklärt der Netzberteiber.
Den Investitionsplan in Belgien und Deutschland werde man weiterhin im Rahmen der aktuellen Verschuldungsgrade finanzieren, heißt es. Und weiter: „Die Elia Group wird weitere Eigenkapitalmaßnahmen in Erwägung ziehen, um ihre Bilanz und die Ratings von ETB und Eurogrid zu schützen, sofern die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Investitionen weiterhin günstig sind.“
Den negativen Ausblick begründet S&P nach Angaben von Elia damit, dass das Verhältnis zwischen bereinigtem operativen Ergebnis und Verschuldung vor den Hintergrund der neu angekündigten Investitionsausgaben und neu definierter finanzpolitischer Ziele unter die Prognose für die Ratings sinken könnte.
Die Ratingmaßnahme folgt laut Elia auf die Ankündigung des neuen Investitionsplans vom 25. November. Darin sind Mittel für Belgien und Deutschland in Höhe von 7,2 beziehungsweise 8,7 Milliarden Euro im Zeitraum von 2023 bis 2027 vorgesehen. In Anbetracht der Beschleunigung der Investitionen habe der Verwaltungsrat beschlossen, seine finanzpolitischen Ziele für die Elia Group und Eurogrid von einem BBB+-Ratingziel auf ein Minimum-BBB (flat)-Ziel zu ändern und damit das Konzept einer Ratinguntergrenze anstelle eines festen Ratingziels einzuführen, erklärt der Netzberteiber.
Den Investitionsplan in Belgien und Deutschland werde man weiterhin im Rahmen der aktuellen Verschuldungsgrade finanzieren, heißt es. Und weiter: „Die Elia Group wird weitere Eigenkapitalmaßnahmen in Erwägung ziehen, um ihre Bilanz und die Ratings von ETB und Eurogrid zu schützen, sofern die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Investitionen weiterhin günstig sind.“
Manfred Fischer
© 2025 Energie & Management GmbH
Dienstag, 27.12.2022, 16:13 Uhr
Dienstag, 27.12.2022, 16:13 Uhr
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