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Enerige & Management > Vertrieb - PPA weiter beliebt
Quelle: Fotolia / Africa Studio
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PPA weiter beliebt
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und der Zementhersteller Opterra haben langfristige Stromlieferverträge abgeschlossen.
 
Die Energieversorger EnBW und Statkraft haben den Abschluss von zwei Power Purchase Agreements (PPA) über den Bezug von Windstrom unter Dach und Fach gebracht.

Wie der Betreiber des Frankfurter Flughafens, Fraport, mitteilte, sicherte sich das Unternehmen 85 MW Leistung aus dem insgesamt 900 MW starken EnBW-Windpark "He Dreiht" in der deutschen Nordsee. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre ab 2026.

"Langfristige Stromabnahmeverträge sind eine Antwort des Marktes darauf, die Energiewende auch ohne staatliche Unterstützung voranzubringen", sagte EnBW-CEO Frank Mastiaux. Das Unternehmen hatte sich in der ersten Ausschreibung in Deutschland mit einem Null-Cent-Gebot den Zuschlag für den Windpark gesichert. Null-Cent-Gebot heißt in diesem Fall ohne staatliche Förderung.

Statkraft wird im Rahmen seines PPA von 2022 bis 2025 jährlich rund 30 Mio. kWh Windstrom an den Zementhersteller Opterra liefern. Der Ökostrom fließt zu den Opterra-Werken in Karsdorf (Sachsen-Anhalt), Wössingen (Baden-Württemberg) und Sötenich (Nordrhein-Westfalen). „Der Windstrom wird in vier Windparks erzeugt, die keine EEG-Förderung mehr erhalten“, heißt es von Statkraft. Das PPA ermögliche damit den wirtschaftlichen Weiterbetrieb der ausgeförderten Windanlagen.

Opterra gehört mit einer jährlichen Produktionskapazität von 2,6 Mio. Tonnen Zement und 400 Mitarbeitern zu den führenden Zementherstellern Deutschlands.
 

Stefan Sagmeister
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Freitag, 10.12.2021, 16:37 Uhr

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