Quelle: Shutterstock / tchara
HOLZ:
Pelletöfen wieder mehr gefragt
Die Nachfrage nach Pelletheizungen steigt wieder an, so der Branchenverband DEPV. Von der Regierung hätte man sich trotzdem mehr Unterstützung erwartet.
Nach zwei Jahren mit deutlichen Absatzeinbrüchen zeigt sich im Markt für Pelletheizungen eine Stabilisierung. Im Jahr 2025
wurden rund 35.000 Kaminöfen und Heizungen abgesetzt, was einem Plus von 14 Prozent entspricht. Der Deutsche Energieholz-
und Pellet-Verband (DEPV) geht für 2026 von einem Zubau auf vergleichbares Niveau aus. Die nun im sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetz
vorgenommenen Anpassungen bringen aus Sicht des Verbandes keinen Impuls für den erneuerbaren Wärmemarkt.
„Statt der von der Bundesregierung erwarteten schnellen, klaren Entscheidungen dümpelte die Debatte um das Erneuerbaren-Ziel beim Heizungstausch zu lange vor sich hin“, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. „Die Branche hat auf eine für die Klimaziele notwendige Trendumkehr beim Kesseltausch gehofft und wurde von der Regierung erneut enttäuscht.“
Für 2026 rechnet die Branche mit einem ähnlichen Absatzniveau wie im Vorjahr. Erwartet wird der Verkauf von rund 13.000 Pelletkaminöfen, die in der Regel in der Wohnung aufgestellt werden. Rund 23.000 Pelletkessel bis 50 kW und wasserführende Pelletkaminöfen kommen hinzu, diese werden als eigenes Heizungssystem im Heizungsraum installiert. Hinzu kommen 750 größere Pelletfeuerungen und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Damit wären bundesweit bis zum Jahresende rund 777.500 Pelletanlagen in Betrieb.
Pelletheizungen sparen nach Angaben des DEPV jährlich rund 4,6 Millionen Tonnen CO2 ein. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von rund 2 Millionen Autos. 2024 wurden 17 Milliarden kWh Wärme aus Pellets erzeugt, das sind rund neun Prozent der erneuerbaren Wärme und knapp 1,7 Prozent des gesamten Wärmeverbrauchs, so die DEPV weiter.
Genügend Holz für Pelletproduktion vorhanden
Der Verband geht davon aus, dass Pellets auch künftig preislich unter fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas sowie auch Strom liegen können. Denn Holzenergie ist nicht vom CO2-Preis im Wärmemarkt betroffen. Nach Angaben des Beratungsportals CO2 Online seien Pelletheizungen im vergangenen Winter neben Erdwärme die kostengünstigste Heizoption gewesen.
Die Produktion von Pellets in Deutschland läuft hingegen gut. 2025 wurden nach DEPV-Angaben rund 4 Millionen Tonnen Holzpellets produziert. Mit einem Außenhandelsüberschuss von 17.000 Tonnen bleibt Deutschland Nettoexporteur. Rund 98 Prozent der produzierten Pellets entsprechen der höchsten Qualitätsstufe „ENplus A1“. Wichtige Exportmärkte sind Italien und Österreich. Etwa 85 Prozent der produzierten Menge werden im Inland verbraucht. Importe stammen überwiegend aus direkten Nachbarländern.
Nach Einschätzung des DEPV bestehen weiterhin Kapazitätsreserven. Derzeit wird nur etwa die Hälfte der jährlich anfallenden Sägenebenprodukte aus der Holzverarbeitung zu Pellets verarbeitet. Angesichts des verhaltenen Heizungsmarktes erwartet der Verband für das laufende Jahr eine Produktionsmenge auf dem Niveau von 2025.
„Statt der von der Bundesregierung erwarteten schnellen, klaren Entscheidungen dümpelte die Debatte um das Erneuerbaren-Ziel beim Heizungstausch zu lange vor sich hin“, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. „Die Branche hat auf eine für die Klimaziele notwendige Trendumkehr beim Kesseltausch gehofft und wurde von der Regierung erneut enttäuscht.“
Für 2026 rechnet die Branche mit einem ähnlichen Absatzniveau wie im Vorjahr. Erwartet wird der Verkauf von rund 13.000 Pelletkaminöfen, die in der Regel in der Wohnung aufgestellt werden. Rund 23.000 Pelletkessel bis 50 kW und wasserführende Pelletkaminöfen kommen hinzu, diese werden als eigenes Heizungssystem im Heizungsraum installiert. Hinzu kommen 750 größere Pelletfeuerungen und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Damit wären bundesweit bis zum Jahresende rund 777.500 Pelletanlagen in Betrieb.
Pelletheizungen sparen nach Angaben des DEPV jährlich rund 4,6 Millionen Tonnen CO2 ein. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von rund 2 Millionen Autos. 2024 wurden 17 Milliarden kWh Wärme aus Pellets erzeugt, das sind rund neun Prozent der erneuerbaren Wärme und knapp 1,7 Prozent des gesamten Wärmeverbrauchs, so die DEPV weiter.
Genügend Holz für Pelletproduktion vorhanden
Der Verband geht davon aus, dass Pellets auch künftig preislich unter fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas sowie auch Strom liegen können. Denn Holzenergie ist nicht vom CO2-Preis im Wärmemarkt betroffen. Nach Angaben des Beratungsportals CO2 Online seien Pelletheizungen im vergangenen Winter neben Erdwärme die kostengünstigste Heizoption gewesen.
Die Produktion von Pellets in Deutschland läuft hingegen gut. 2025 wurden nach DEPV-Angaben rund 4 Millionen Tonnen Holzpellets produziert. Mit einem Außenhandelsüberschuss von 17.000 Tonnen bleibt Deutschland Nettoexporteur. Rund 98 Prozent der produzierten Pellets entsprechen der höchsten Qualitätsstufe „ENplus A1“. Wichtige Exportmärkte sind Italien und Österreich. Etwa 85 Prozent der produzierten Menge werden im Inland verbraucht. Importe stammen überwiegend aus direkten Nachbarländern.
Nach Einschätzung des DEPV bestehen weiterhin Kapazitätsreserven. Derzeit wird nur etwa die Hälfte der jährlich anfallenden Sägenebenprodukte aus der Holzverarbeitung zu Pellets verarbeitet. Angesichts des verhaltenen Heizungsmarktes erwartet der Verband für das laufende Jahr eine Produktionsmenge auf dem Niveau von 2025.
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 26.02.2026, 14:20 Uhr
Donnerstag, 26.02.2026, 14:20 Uhr
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