
Quelle: Pixabay / moses
WÄRME:
Pelletmarkt 2024 mit Rückgang, Stabilität erwartet
Laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband sank der Absatz von Pelletheizungen 2024 um 45 Prozent. Die heimische Pelletproduktion blieb mit 3,7 Millionen Tonnen stabil.
Der Absatz von Pelletheizungen und Kaminöfen ist im vergangenen Jahr weiter stark zurückgegangen. Dies zeigen Zahlen des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV). So sank 2024 im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der verkauften Anlagen
um 45 Prozent auf 30.650 Stück.
Als Ursache für den Rückgang nennt der Verband die anhaltende Unsicherheit der Verbraucher durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das für Zurückhaltung am Markt gesorgt habe. Dennoch blickt der DEPV vorsichtig optimistisch auf 2025, er verweist auf weiterhin günstige Förderbedingungen für den Heizungstausch.
Das Heizungsthema dominierte 2024 die politische Debatte, unter anderem im Bundestagswahlkampf. Die Unionsparteien kündigten an, das Gebäudeenergiegesetz grundlegend zu überarbeiten. DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele warnt vor einer anhaltenden Verunsicherung: „Nach intensiver Diskussion bietet die aktuelle Gesetzgebung eine solide Grundlage für Verbraucher und Marktteilnehmer. Eine erneute Debatte könnte Vertrauen und Planungssicherheit weiter schädigen.“ Er rät dazu, die bestehenden Förderungen für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme zu nutzen.
Pelletheizungen tragen zur CO2-Reduktion bei
Laut DEPV spart der Pelletverbrauch in Deutschland jährlich rund 4,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein. Im Jahr 2024 wurden 17 Milliarden kWh Wärme aus Pellets erzeugt. Dies entspricht acht Prozent des erneuerbaren und 1,5 Prozent des gesamten Wärmeverbrauchs.
Trotz der starken Medienpräsenz von Wärmepumpen sieht der Verband weiter große Chancen, auch für Pelletheizungen. Bentele: „Ein Heizsystem allein kann die Energiewende nicht stemmen. Gerade für schlecht gedämmte Altbauten ist die Pelletheizung eine wirtschaftliche Alternative.“ Er fordert eine verstärkte Beratung durch Heizungsbauer und Energieexperten, um für jedes Gebäude die passende Lösung zu finden.
Während der Heizungsmarkt schwächelt, behauptet sich die deutsche Pelletproduktion laut dem Verband auf hohem Niveau. So seien 2024 in Deutschland 3,70 Millionen Tonnen Pellets hergestellt worden, rund 15.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Damit bleibe Deutschland weiterhin größter Pelletproduzent Europas und Nettoexporteur. Der DEPV rechnet damit, dass die Produktion 2025 mit 3,8 Millionen Tonnen nur leicht steigen wird.
Ein Überangebot gibt es jedoch nicht: 2024 wurden rund 240.000 Tonnen mehr produziert als verbraucht. Der größte Teil der Pellets stammt aus Sägerestholz, das in deutschen Sägewerken anfällt. Laut DEPV gibt es in Deutschland kaum Pelletimporte aus Ländern mit fragwürdiger Forstwirtschaft.
Auch preislich bleibt die Lage für Verbraucher günstig. Der Durchschnittspreis für Pellets lag 2024 bei 289 Euro pro Tonne und damit deutlich unter den 390 Euro des Vorjahres. Damit sind Holzpellets weiterhin einer der kostengünstigsten Energieträger für Wohngebäude. Rund 80 Prozent der Handelsmenge sind nach dem EN-Plus-Standard zertifiziert, was eine hohe Qualität sichert, so der Verband.

Als Ursache für den Rückgang nennt der Verband die anhaltende Unsicherheit der Verbraucher durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das für Zurückhaltung am Markt gesorgt habe. Dennoch blickt der DEPV vorsichtig optimistisch auf 2025, er verweist auf weiterhin günstige Förderbedingungen für den Heizungstausch.
Das Heizungsthema dominierte 2024 die politische Debatte, unter anderem im Bundestagswahlkampf. Die Unionsparteien kündigten an, das Gebäudeenergiegesetz grundlegend zu überarbeiten. DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele warnt vor einer anhaltenden Verunsicherung: „Nach intensiver Diskussion bietet die aktuelle Gesetzgebung eine solide Grundlage für Verbraucher und Marktteilnehmer. Eine erneute Debatte könnte Vertrauen und Planungssicherheit weiter schädigen.“ Er rät dazu, die bestehenden Förderungen für den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme zu nutzen.
Pelletheizungen tragen zur CO2-Reduktion bei
Laut DEPV spart der Pelletverbrauch in Deutschland jährlich rund 4,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ein. Im Jahr 2024 wurden 17 Milliarden kWh Wärme aus Pellets erzeugt. Dies entspricht acht Prozent des erneuerbaren und 1,5 Prozent des gesamten Wärmeverbrauchs.
Trotz der starken Medienpräsenz von Wärmepumpen sieht der Verband weiter große Chancen, auch für Pelletheizungen. Bentele: „Ein Heizsystem allein kann die Energiewende nicht stemmen. Gerade für schlecht gedämmte Altbauten ist die Pelletheizung eine wirtschaftliche Alternative.“ Er fordert eine verstärkte Beratung durch Heizungsbauer und Energieexperten, um für jedes Gebäude die passende Lösung zu finden.
Während der Heizungsmarkt schwächelt, behauptet sich die deutsche Pelletproduktion laut dem Verband auf hohem Niveau. So seien 2024 in Deutschland 3,70 Millionen Tonnen Pellets hergestellt worden, rund 15.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Damit bleibe Deutschland weiterhin größter Pelletproduzent Europas und Nettoexporteur. Der DEPV rechnet damit, dass die Produktion 2025 mit 3,8 Millionen Tonnen nur leicht steigen wird.
Ein Überangebot gibt es jedoch nicht: 2024 wurden rund 240.000 Tonnen mehr produziert als verbraucht. Der größte Teil der Pellets stammt aus Sägerestholz, das in deutschen Sägewerken anfällt. Laut DEPV gibt es in Deutschland kaum Pelletimporte aus Ländern mit fragwürdiger Forstwirtschaft.
Auch preislich bleibt die Lage für Verbraucher günstig. Der Durchschnittspreis für Pellets lag 2024 bei 289 Euro pro Tonne und damit deutlich unter den 390 Euro des Vorjahres. Damit sind Holzpellets weiterhin einer der kostengünstigsten Energieträger für Wohngebäude. Rund 80 Prozent der Handelsmenge sind nach dem EN-Plus-Standard zertifiziert, was eine hohe Qualität sichert, so der Verband.

Pelletverbrauch und Pelletproduktion im Jahresvergleich seit 2019
(zur Vollansicht bitte auf die Grafik klicken)
Quelle: Deutsches Pelletinstitut (DEPI)
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Quelle: Deutsches Pelletinstitut (DEPI)

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Donnerstag, 27.02.2025, 09:33 Uhr
Donnerstag, 27.02.2025, 09:33 Uhr
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