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WINDKRAFT ONSHORE:
NRW liegt beim Windkraft-Ausbau wieder vorn
Nordrhein-Westfalen hat auch im ersten Halbjahr 2025 mehr Brutto- und Nettozubau von Windrädern gehabt als jedes andere Land. Auch für den Rest des Jahres ist das Land hart am Wind.
Das W in NRW könnte auch für „Wind“ stehen: Erneut stellt sich das bevölkerungsreichste Land und das mit der höchsten Bevölkerungsdichte
unter den Flächenländern an die Spitze des Onshorewind-Zubaus. Laut vorläufigen Zahlen, die der Landesverband Erneuerbare
Energien (LEE) NRW am 14. Juli unter Berufung auf das Marktstammdatenregister veröffentlichte, kamen in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 101 neue
Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 525 MW ans Netz. Das sei mehr als die traditionellen Windländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein, teilte der LEE NRW mit.
Der Bundesverband Windenergie wird demnächst bundesweite Statistiken mitteilen.
Unter Berücksichtigung des Rückbaus alter Windenergieanlagen erzielte NRW von Januar bis Juni per Saldo ein Plus von 421 MW und war demnach immer noch der Länderprimus. Im Bestand landete NRW am 30. Juni bei 8.282 MW.
Noch beeindruckender ist aber der Anteil von NRW an den Genehmigungen im ersten Halbjahr. Mit 2.822 MW betrug er 35 Prozent der bundesweit genehmigten installierten Zubauleistung. Von den Subventionszuschlägen der Bundesnetzagentur in den zwei Onshorewind-Ausschreibungen im Februar und im Mai entfielen ebenfalls fast 30 Prozent auf Nordrhein-Westfalen − nämlich knapp 2.200 MW von 7.500 MW.
Das bedeutet: Die Kombination von einem starken Zubau, vielen Genehmigungen und vielen Zuschlägen dürfte im Gesamtjahr zu einem NRW-Zubaurekord führen. „Wir erwarten – wenn der Himmel nicht auf die Erde fällt – dass am Jahresende die bisherige NRW-Rekordmarke von 881 MW Bruttoleistung aus dem Jahr 2017 beim Windkraftausbau getoppt wird. NRW könnte somit beim Windkraftausbau erstmals nach acht Jahren ein neues Spitzenniveau erreichen“, erklärt der neue LEE-NRW-Geschäftsführer Christian Vossler.
Es ginge auch in NRW noch schneller
Absehbar sei auch, dass die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf das Ziel ihres Koalitionsvertrags doch erreicht, während der Wahlperiode 1.000 Windenergieanlagen dazuzubauen. Dazu müsse es aber vor allem mit dem Netzausbau und der Erleichterung von Schwertransporten mit Windkraft-Großkomponenten schneller gehen, forderte der LEE NRW. Ihm schweben „Mikrokorridore“ zu künftigen Windenergie-Gebieten sowie temporäre Behelfsausfahrten für die Schwertransporter vor. Die im Sommer von Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) gegründete „Stabsstelle Windenergie“ habe auf entsprechende Vorschläge bislang noch keine offensichtliche Reaktion gezeigt.
Unter Berücksichtigung des Rückbaus alter Windenergieanlagen erzielte NRW von Januar bis Juni per Saldo ein Plus von 421 MW und war demnach immer noch der Länderprimus. Im Bestand landete NRW am 30. Juni bei 8.282 MW.
Noch beeindruckender ist aber der Anteil von NRW an den Genehmigungen im ersten Halbjahr. Mit 2.822 MW betrug er 35 Prozent der bundesweit genehmigten installierten Zubauleistung. Von den Subventionszuschlägen der Bundesnetzagentur in den zwei Onshorewind-Ausschreibungen im Februar und im Mai entfielen ebenfalls fast 30 Prozent auf Nordrhein-Westfalen − nämlich knapp 2.200 MW von 7.500 MW.
Das bedeutet: Die Kombination von einem starken Zubau, vielen Genehmigungen und vielen Zuschlägen dürfte im Gesamtjahr zu einem NRW-Zubaurekord führen. „Wir erwarten – wenn der Himmel nicht auf die Erde fällt – dass am Jahresende die bisherige NRW-Rekordmarke von 881 MW Bruttoleistung aus dem Jahr 2017 beim Windkraftausbau getoppt wird. NRW könnte somit beim Windkraftausbau erstmals nach acht Jahren ein neues Spitzenniveau erreichen“, erklärt der neue LEE-NRW-Geschäftsführer Christian Vossler.
Es ginge auch in NRW noch schneller
Absehbar sei auch, dass die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf das Ziel ihres Koalitionsvertrags doch erreicht, während der Wahlperiode 1.000 Windenergieanlagen dazuzubauen. Dazu müsse es aber vor allem mit dem Netzausbau und der Erleichterung von Schwertransporten mit Windkraft-Großkomponenten schneller gehen, forderte der LEE NRW. Ihm schweben „Mikrokorridore“ zu künftigen Windenergie-Gebieten sowie temporäre Behelfsausfahrten für die Schwertransporter vor. Die im Sommer von Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) gegründete „Stabsstelle Windenergie“ habe auf entsprechende Vorschläge bislang noch keine offensichtliche Reaktion gezeigt.

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Montag, 14.07.2025, 12:06 Uhr
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