• Aquaventus will Nordseefläche für Wasserstoff erhalten
  • Sandhausen setzt auf Contracting für den Nahwärmeumbau
  • Markteintritt von chinesischem Wärmepumpenhersteller Fox ESS
  • Climate Action Tracker bewertet EU-Klimapolitik als unzureichend
  • Stadtwerke Düsseldorf schreiben Großwärmepumpe aus
  • Neue Offshore-Chefin bei Vestas
  • Dünne Erklärung nach Rotorblattbruch
  • Länder und Bund ringen um Ausschreibungen
  • Monatlicher Erdgasverbrauch in Deutschland bis 2026
  • Gaspreise geben nach Nahost-Signalen nach
Enerige & Management > Klimaschutz - Neues Institut erforscht CO2-arme Produktion
Bild: Fotolia, bluedesign
KLIMASCHUTZ:
Neues Institut erforscht CO2-arme Produktion
Zur Umstellung der Industrie auf eine klimaneutrale Produktion hat eine neue Forschungseinrichtung des DLR in Cottbus ihre Arbeit aufgenommen.
 
(dpa) – Das Institut für CO2-arme Industrieprozesse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt soll in den kommenden Jahren erforschen, wie sich industrielle Abläufe so gestalten lassen, dass weniger Treibhausgase entstehen. Zudem soll untersucht und entwickelt werden, wie bestehende Anlagen an die Dekarbonisierung angepasst werden können. Die Einrichtung konzentriert sich auf die Simulation und das virtuelle Design – die Abbildung veränderter Produktionsabläufe oder auch Anlagen auf dem Computer.

Ein weiterer Schwerpunkt in Cottbus ist die Entwicklung von Hochtemperatur-Wärmepumpen, die die Energieversorgung mit fossilen Brennstoffen wie Braunkohle einmal ersetzen sollen. Der Bund stellt für das neue Institut jährlich rund 10 Mio. Euro zur Verfügung. Brandenburg trägt 10 % der jährlichen Förderung für den Standort Cottbus. Darüber hinaus stellt das Land eine einmalige Aufbauinvestition in Höhe von bis zu 10 Mio. Euro bereit und hat unter anderem Vorsorge für die Finanzierung eines Neubaus sowie einer Versuchshalle in der Größenordnung von rund 15 Mio. Euro getroffen. Das länderübergreifende DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse mit Sitz in Cottbus und Görlitz/Zittau wird seit Juli 2019 aufgebaut.
 
 

dpa
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 10.05.2021, 14:39 Uhr

Mehr zum Thema