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Bild: Shutterstock, Romolo Tavani
KLIMASCHUTZ:
Neue Hitzerekorde in Europa
Der Klimawandel macht keine Pause: Das vergangene Jahr war für Europa das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.
 

(dpa) – Wie der europäische Klimawandeldienst Copernicus (C3S) in seinem European State of the Climate Report in London mitteilte, stieg der Temperaturdurchschnitt in Europa insgesamt an. Auch wenn es im vergangenen Sommer weniger extreme Hitzewellen gab als in den Jahren davor. Herbst und Winter waren auf dem europäischen Kontinent nie wärmer als 2020. Der Winter lag sogar um 3,4 Grad Celsius über dem Durchschnitt der drei Jahrzehnte von 1980 und 2010. Besonders warm war es im Nordosten Europas.

C3S-Direktor Carlo Buontempo mahnte zur Eile im Kampf gegen die Klimaerwärmung: „Wir müssen unsere Bemühungen beschleunigen, um zukünftige Risiken zu minimieren“, erklärte er.

Auch global zeigt die Temperaturkurve nach oben: 2020 war laut dem Bericht weltweit eines der drei wärmsten aller bisher erfassten Jahre. Besonders besorgniserregend schreitet die Erwärmung in der sibirischen Arktis voran. Dort lagen die Temperaturen teilweise 6 Grad höher als im Referenzzeitraum. Der weltweite 5-Jahres-Durchschnitt hat demnach mit 1,2 Grad über dem vorindustriellen Wert von 1850 bis 1900 einen neuen Höchststand erreicht.

Der Klimawandeldienst der EU erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Er stützt sich auf Daten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus sowie Modellrechnungen.

 

dpa
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Donnerstag, 22.04.2021, 09:15 Uhr

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