• Erdgasleitung zu LNG-Terminal genehmigt
  • „Battery Lab“ soll Technologietransfer in die Praxis beschleunigen
  • Versorgungsausfälle bis zu 48 Milliarden kWh kompensierbar
  • Entega-Vorstand verlässt das Unternehmen
  • Von der Leyen will 30 Milliarden für grüne EU-Industrie
  • Netzanschluss bleibt Engpass der Energiewende
  • Vergleich zu Offshore-Windpark Gennaker beendet Rechtsstreit
  • Repowering in Löberitz beginnt
  • Kraftstoffgesetz sorgt für geteiltes Echo
  • PNE-Prognose für 2026 höher als Analystenschätzungen
Enerige & Management > Personalie - Neue Chefin für Zweckverband OEW in Sicht
Stefanie Bürkle wird Verbandsvorsitzende des OEW. Quelle: Landratsamt Sigmaringen
PERSONALIE:
Neue Chefin für Zweckverband OEW in Sicht
Der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke hat sich für eine neue Vorsitzende entschieden: Stefanie Bürkle wird im Mai die Nachfolge von Lothar Wölfle antreten.
 
Bereits seit rund sieben Jahren steht Lothar Wölfle (CDU), Landrat des Bodenseekreises, an der Spitze des Zweckverbandes Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW). Am 14. Mai dieses Jahres wird er seinen Ruhestand antreten. Den Verbandsvorsitz übergibt er dann an Stefanie Bürkle (CDU). Für die Juristin und Landrätin des Landkreises Sigmaringen (Baden-Württemberg) hat sich am 15. März die Verbandsversammlung einstimmig ausgesprochen. 

Bürkle ist bereits in der zweiten Amtsperiode Landrätin im Landkreis Sigmaringen und hatte bereits seit Mai 2016 die Position der Stellvertreterin inne. Zudem vertritt sie den OEW im Aufsichtsrat der EnBW. 

Zum stellvertretenden Verbandsvorsitzenden wählte die Versammlung Heiner Scheffold (parteilos), Landrat des Alb-Donau-Kreises. Das Führungstrio komplett macht Dr. Wolf-Rüdiger Michel (CDU), Landrat des Landkreises Rottweil. Michel hat die Stellvertreterfunktion bereits seit Juli 2014 inne und stand nicht zur Wahl. Nach dessen Ausscheiden soll Harald Sievers (CDU), Landrat des Landkreises Ravensburg, die Verbandsführung vervollständigen.

Im Zweckverband sind neun Landkreise in Baden-Württemberg zusammengeschlossen − Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Freudenstadt, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Zollernalbkreis. Sein wichtigstes Organ ist die Verbandsversammlung. An der EnBW ist der OEW mit 46,75 Prozent beteiligt. Außerdem hält der OEW Anteile an der Erdgas Südwest (21 Prozent), an der Netcom BW (25,1 Prozent) und an der VNG AG (4,53 Prozent).
 

Davina Spohn
Redakteurin
+49 (0) 8152 9311 18
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 16.03.2023, 12:36 Uhr

Mehr zum Thema