Die RAG-Anlage in Rubensdorf. Quelle: Karin Lohberger Photography
GASSPEICHER:
Netzagentur-Chef schlägt nationale Gasreserve vor
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hält eine strategische Gasreserve für sinnvoll. Sie könnte die bisherigen Füllstandsvorgaben für die Gasspeicher ablösen.
In der Debatte um eine Absicherung der Gasversorgung in Deutschland hat sich der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller,
für eine strategische Gasreserve ausgesprochen. In Deutschland sorgten Händler und Gasversorger für eine ausreichende Versorgung
von Industrie und Haushalten, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Auch weiterhin sollte eine Verantwortung
in privater Hand bleiben. „Aber es kann eben externe Schocks geben.“
Um darauf schnell genug reagieren zu können, brauche es eine Absicherung. „Bisher sind das die Füllstandsvorgaben.“ Sie hätten sich aber als ein eher sperriges Instrument erwiesen, was den Markt verzerre. Eine strategische Reserve könnte daher eine mögliche Antwort sein.
Vor wenigen Wochen hatte auch der Chef des Oldenburger Energieversorgers EWE, Stefan Dohler, die Einrichtung einer nationalen Gasreserve vorgeschlagen. Es sei an der Zeit, darüber zu sprechen, welche Instrumente auch in einem Krisenfall für ausreichende Versorgungssicherheit sorgen könnten, hatte Dohler der DPA gesagt.
„Der Staat könnte beispielsweise überlegen, eine strategische Gasreserve für Deutschland anzulegen, die gleichzeitig die Marktintegrität aufrechterhält“, schlug er vor. „Es gibt andere Länder wie Österreich, Frankreich und Polen, die das aus gutem Grund tun.“
Eine Ende März 2027 auslaufende Verordnung schreibt in Deutschland vor, dass die meisten Speicher am 1. November zu mindestens 80 Prozent und am 1. Februar zu mindestens 30 Prozent gefüllt sein müssen. Dies wird voraussichtlich erreicht.
Laut Bundeswirtschaftsministerium sollen die bestehenden Füllstandsvorgaben weiterentwickelt werden. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es zu dem Thema: „Wir werden geeignete Instrumente auf den Weg bringen, um eine versorgungssichere und kostengünstigere Befüllung der Gasspeicher sicherzustellen.“
Um darauf schnell genug reagieren zu können, brauche es eine Absicherung. „Bisher sind das die Füllstandsvorgaben.“ Sie hätten sich aber als ein eher sperriges Instrument erwiesen, was den Markt verzerre. Eine strategische Reserve könnte daher eine mögliche Antwort sein.
Vor wenigen Wochen hatte auch der Chef des Oldenburger Energieversorgers EWE, Stefan Dohler, die Einrichtung einer nationalen Gasreserve vorgeschlagen. Es sei an der Zeit, darüber zu sprechen, welche Instrumente auch in einem Krisenfall für ausreichende Versorgungssicherheit sorgen könnten, hatte Dohler der DPA gesagt.
„Der Staat könnte beispielsweise überlegen, eine strategische Gasreserve für Deutschland anzulegen, die gleichzeitig die Marktintegrität aufrechterhält“, schlug er vor. „Es gibt andere Länder wie Österreich, Frankreich und Polen, die das aus gutem Grund tun.“
Eine Ende März 2027 auslaufende Verordnung schreibt in Deutschland vor, dass die meisten Speicher am 1. November zu mindestens 80 Prozent und am 1. Februar zu mindestens 30 Prozent gefüllt sein müssen. Dies wird voraussichtlich erreicht.
Laut Bundeswirtschaftsministerium sollen die bestehenden Füllstandsvorgaben weiterentwickelt werden. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es zu dem Thema: „Wir werden geeignete Instrumente auf den Weg bringen, um eine versorgungssichere und kostengünstigere Befüllung der Gasspeicher sicherzustellen.“
dpa
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 30.01.2026, 14:43 Uhr
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