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Quelle: Shutterstock / pan demin
PHOTOVOLTAIK:
Meta sichert sich 200 MW Solarprojekt von RWE
RWE hat einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit Meta unterzeichnet. Der US-Technologiekonzern setzt damit weiter auf erneuerbare Energien für seine Rechenzentren in Texas.
 
Energiekonzern RWE und Meta haben zusammen einen 15-jährigen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) für das 200-MW-Solarprojekt „Waterloo“ in Texas geschlossen. Das US-Technologieunternehmen Meta will den gesamten erzeugten Strom für seine regionalen Rechenzentren nutzen.

Der Bau des Solarparks in Bastrop County im mittleren Südosten von Texas soll Ende dieses Jahres beginnen, wie die Partner in einer Mitteilung bekannt geben. Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage etwa 438 Milliarden kWh grünen pro Jahr Strom liefern, der zur klimaneutralen Unternehmensstrategie von Meta beiträgt. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, seine weltweiten Aktivitäten vollständig mit erneuerbaren Energien zu betreiben.

Dritte Kooperation zwischen RWE und Meta

Der Vertrag ist bereits die dritte Stromliefervereinbarung zwischen RWE und Meta innerhalb weniger Monate. Insgesamt haben beide Unternehmen langfristige Abnahmeverträge für 574 MW aus RWE-Projekten in Texas, Illinois und Louisiana abgeschlossen. Neben dem „Waterloo“-Projekt umfasst dies das 274-MW-Solarprojekt „County Run“ in Illinois sowie das 100-MW-Solarprojekt „Lafitte“ in Louisiana.

„Unsere Partnerschaft mit Meta zeigt, wie wichtig es ist, den steigenden Strombedarf in den USA mit erneuerbaren Energien zu decken“, sagte Christoph Hunfeld, Chief Commercial Officer von RWE Clean Energy. „Die Kooperation ermöglicht uns zudem Investitionen in lokale Gemeinden, die Schaffung von Arbeitsplätzen und wirtschaftliche Entwicklung.“

RWE gehört zu den größten Anbietern erneuerbarer Energien in den USA und hat im vergangenen Jahr 1.600 MW an neuen Wind-, Solar- und Batteriespeicherkapazitäten in Betrieb genommen. Das Unternehmen betreibt eigenen Angaben zufolge über 180 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 11.000 MW und hat weitere 4.000 MW in Bau.
 

Davina Spohn
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Dienstag, 18.03.2025, 15:13 Uhr

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