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BERUFSKARRIERE:
Mentoring soll Frauen im Energiemarkt stärken
Ein Mentoringprogramm soll Frauen in der Energiedienstleistungsbranche gezielter auf Führungsaufgaben vorbereiten. FEMD startet das Angebot im September.
Das Frauennetzwerk FEMD im Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD) hat erstmals ein strukturiertes Mentoringprogramm
für Frauen aufgelegt. Der BEMD mit Sitz in Berlin vertritt Unternehmen, die Dienstleistungen entlang der energiewirtschaftlichen
Wertschöpfungskette anbieten. Nach Angaben des Verbands startet der erste Jahrgang der „Energy Fellows“ am 14. September 2026 und läuft bis März 2027.
Mit dem Programm will FEMD Frauen unterstützen, die sich auf den nächsten Schritt ihrer beruflichen Laufbahn vorbereiten. Dafür bringt das Frauennetzwerk erfahrene Mentorinnen mit Teilnehmerinnen zusammen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen. Diese sogenannten Mentees arbeiten gemeinsam mit ihren Mentorinnen an individuellen Karrierezielen. Interessierte können sich bis zum 31. August 2026 bewerben.
Der Verband verbindet den Start des Programms mit dem anstehenden Generationenwechsel in der Energiewirtschaft. Laut BEMD gehen in den kommenden fünf Jahren fast 50 Prozent der Führungskräfte in Rente. Gleichzeitig verweist der Verband auf Frauen, die wegen unflexibler Strukturen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. FEMD will deshalb Frauen frühzeitig dabei unterstützen, sich für Führungsaufgaben zu positionieren.
Mentoring mit sechs Gesprächen
Für jedes Tandem sieht das Programm sechs vertrauliche Gespräche vor. Als Themen nennt der BEMD die berufliche Positionierung, Sichtbarkeit, Führung und den Umgang mit Hindernissen. Die Mentorinnen sollen dabei eigene Erfahrungen einbringen und den Teilnehmerinnen zusätzliche Perspektiven auf berufliche Entscheidungen eröffnen.
Nach Abschluss des Programms erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat. Zudem erhalten sie Zugang zum FEMD-Netzwerk sowie zu Veranstaltungen und Arbeitsgruppen des BEMD. Dazu zählen nach Angaben des Verbands der Bundeskongress, die E-World, Webinare und Arbeitsgruppen. Darüber hinaus sollen die Mentees Kontakte zu erfahrenen Führungsfrauen aus der Energiedienstleistungsbranche knüpfen können.
„Mentoring stärkt Frauen darin, ihre Ziele zu schärfen und ihren eigenen Weg in der Energiewirtschaft zu gehen“, sagt Therese Spanagel, Vorstandsvorsitzende des BEMD und Gründerin von FEMD. Davon profitiere aus ihrer Sicht auch die Branche, weil Erfahrung, Vielfalt und Vernetzung gestärkt würden.
FEMD ist das Frauennetzwerk innerhalb des BEMD. Es verbindet Frauen aus der Energiedienstleistungsbranche und setzt sich nach eigenen Angaben für Austausch, Sichtbarkeit und mehr Frauen in Führungsrollen ein. Der BEMD vernetzt unter anderem Unternehmen aus Abrechnung, Marktkommunikation, Messwesen und IT und begleitet regulatorische Entwicklungen im deutschen Energiemarkt. (ds)
Mit dem Programm will FEMD Frauen unterstützen, die sich auf den nächsten Schritt ihrer beruflichen Laufbahn vorbereiten. Dafür bringt das Frauennetzwerk erfahrene Mentorinnen mit Teilnehmerinnen zusammen, die sich beruflich weiterentwickeln wollen. Diese sogenannten Mentees arbeiten gemeinsam mit ihren Mentorinnen an individuellen Karrierezielen. Interessierte können sich bis zum 31. August 2026 bewerben.
Der Verband verbindet den Start des Programms mit dem anstehenden Generationenwechsel in der Energiewirtschaft. Laut BEMD gehen in den kommenden fünf Jahren fast 50 Prozent der Führungskräfte in Rente. Gleichzeitig verweist der Verband auf Frauen, die wegen unflexibler Strukturen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. FEMD will deshalb Frauen frühzeitig dabei unterstützen, sich für Führungsaufgaben zu positionieren.
Mentoring mit sechs Gesprächen
Für jedes Tandem sieht das Programm sechs vertrauliche Gespräche vor. Als Themen nennt der BEMD die berufliche Positionierung, Sichtbarkeit, Führung und den Umgang mit Hindernissen. Die Mentorinnen sollen dabei eigene Erfahrungen einbringen und den Teilnehmerinnen zusätzliche Perspektiven auf berufliche Entscheidungen eröffnen.
Nach Abschluss des Programms erhalten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat. Zudem erhalten sie Zugang zum FEMD-Netzwerk sowie zu Veranstaltungen und Arbeitsgruppen des BEMD. Dazu zählen nach Angaben des Verbands der Bundeskongress, die E-World, Webinare und Arbeitsgruppen. Darüber hinaus sollen die Mentees Kontakte zu erfahrenen Führungsfrauen aus der Energiedienstleistungsbranche knüpfen können.
„Mentoring stärkt Frauen darin, ihre Ziele zu schärfen und ihren eigenen Weg in der Energiewirtschaft zu gehen“, sagt Therese Spanagel, Vorstandsvorsitzende des BEMD und Gründerin von FEMD. Davon profitiere aus ihrer Sicht auch die Branche, weil Erfahrung, Vielfalt und Vernetzung gestärkt würden.
FEMD ist das Frauennetzwerk innerhalb des BEMD. Es verbindet Frauen aus der Energiedienstleistungsbranche und setzt sich nach eigenen Angaben für Austausch, Sichtbarkeit und mehr Frauen in Führungsrollen ein. Der BEMD vernetzt unter anderem Unternehmen aus Abrechnung, Marktkommunikation, Messwesen und IT und begleitet regulatorische Entwicklungen im deutschen Energiemarkt. (ds)
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 18.08.2026, 11:51 Uhr
Dienstag, 18.08.2026, 11:51 Uhr
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