• Stadtwerke Heidenheim ordnen Vorstand neu
  • ZSW testet erweitertes Antikollisionssystem für Windparks
  • Kommission genehmigt Kraftwerksausschreibungen
  • Rheinland-Pfalz sieht 2-Prozent-Ziel in greifbarer Nähe
  • Vedec hat Contractinglexikon aktualisiert
  • Birl bleibt bis 2032 an der Spitze der Pfalzwerke Netz AG
  • Uniper zieht um
  • Sagen Sie mal: Björn Waide
  • Deutschland dominiert in Europa bei PV-Leistung 2025
  • Neue Eskalation im Nahen Osten treibt Gaspreis
Enerige & Management > Marktkommentar - Leichte Gewinne an allen Langzeitbörsen
Bild: E&M
MARKTKOMMENTAR:
Leichte Gewinne an allen Langzeitbörsen
Wir geben Ihnen einen tagesaktuellen Überblick über die Preisentwicklungen am Strom-, CO2- und Gasmarkt.
 
Strom: Fester hat sich am Montag der deutsche OTC-Strommarkt gezeigt. Der Day-ahead allerdings zeigte sich wegen der für den Dienstag erwarteten höheren Erneuerbaren-Einspeisung mit Abschlägen. Für den Base wurden 86,75 Euro/MWh gesehen. Das sind 1,25 Euro weniger als am Freitagnachmittag für den Montag gezahlt worden war. Für den Peak mussten hingegen nur 74 Euro/MWh ausgegeben werden.

Die Meteorologen von Eurowind rechnen für die kommenden Tage bis einschließlich Freitag mit immer höheren Einspeisemengen der Erneuerbaren, die bis zu 32.000 MW erreichen sollen. Am langen Ende gewann das Cal 22 vor dem Hintergrund eines freundlichen Umfelds um 1,60 auf 71,75 Euro/MWh.

CO2: Fester hat sich der CO2-Markt am Montag gezeigt. Der Dec 21 gewann bis gegen 14.15 Uhr 1,51 auf 52,40 Euro je Tonne. Umgesetzt wurden bis zu diesem Zeitpunkt 17,2 Millionen Zertifikate. Das Tageshoch lag bei 52,76 Euro, das Tief bei 50,56 Euro/Tonne CO2. Die Cover Ratio betrug 1,64.

Erdgas: Nach oben ging es am Montag auch an den nordwesteuropäischen Gasmärkten. Der Day-ahead am kontinentaleuropäischen Leitmarkt, dem niederländischen TTF, gewann bis gegen 15 Uhr um 0,47 auf 36,05 Euro/MWh. Der Frontmonat August verbesserte sich 1,48 auf 36,90 Euro/MWh. Im deutschen Marktgebiet NCG dagegen verlor der Day-ahead um 0,80 auf 35,25 Euro/MWh.

Die norwegischen Gasflüsse nach Großbritannien und zum Kontinent wurden am Wochenende aufgrund einer Reihe ungeplanter Ereignisse in den Feldern Troll, Visund, Kvitebjörn und im Werk Kollsnes reduziert. Bei Troll dauern die ungeplanten Wartungsarbeiten noch an und wirken sich als Minderkapazität von 48 Mio. Kubikmeter pro Tag aus.
 

Claus-Detlef Großmann
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 26.07.2021, 17:14 Uhr

Mehr zum Thema