Quelle: Leag
SPEICHER:
Leag Clean Power startet Großbatterieprojekt in Sachsen
Die Leag hat am Kraftwerksstandort Boxberg mit dem Bau eines Batteriespeichers mit 400 MW Leistung begonnen. Den Netzanschluss übernimmt Siemens Energy.
Die Leag Clean Power GmbH hat mit ihren Projektpartnern den Bau der „GigaBattery Boxberg 400“ begonnen. Der Batteriespeicher
soll eine Anschlussleistung von 400 MW und eine Speicherkapazität von 1.600 MWh erreichen. Die Großbatterie entsteht als weiterer Baustein der Leag Gigawatt Factory am sächsischen Kraftwerksstandort
Boxberg auf einer sechs Hektar großen, sanierten Fläche des ehemaligen Werks II.
Mit dem Aufbau des Batteriespeichers hat Leag die „HyperStrong International GmbH“ beauftragt. Das Unternehmen ist eine Tochter der chinesischen Beijing Hyperstrong Technology. Zum Auftrag gehören die Lieferung der Batteriesysteme, die Integration der elektrotechnischen Anlagen sowie die schlüsselfertige Errichtung. Zum Einsatz kommt das Speichersystem „HyperBlock III“ mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen.
Parallel zum Batteriespeicher baut Siemens Energy am Standort eine gasisolierte 380-kV-Schaltanlage. Sie soll die Giga Battery an das Übertragungsnetz von 50 Hertz anbinden. Nach Angaben der Projektpartner soll die Schaltanlage zudem Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien im Umfeld des Kraftwerksstandorts mit dem Speicher verbinden. Siemens Energy liefert die Hochspannungsschaltanlage aus seinem Werk in Berlin.
Speicher als Teil des Umbaus in der Lausitz
Leag ordnet das Projekt in den Umbau ihres Erzeugungsportfolios in der Lausitz ein. Unter dem Namen Gigawatt Factory bündelt der Konzern Projekte für erneuerbare Stromerzeugung, Speicher und weitere Anlagen an bestehenden Energie- und Bergbaustandorten. Boxberg gehört zu den Standorten, die auch nach dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung für die Energieversorgung genutzt werden sollen.
Das neue Projekt in Boxberg richtet Leag stärker auf den kombinierten Einsatz im Netz und im Markt aus. Der Vier-Stunden-Speicher ermöglicht einen flexiblen Betrieb, der sowohl Regelleistung als auch die Integration zusätzlicher erneuerbarer Erzeugung unterstützt.
Für Energieversorger bietet das Konzept laut Leag Potenzial, unterschiedliche Systemdienstleistungen zu beziehen, Lastspitzen zu managen und zusätzliche Flexibilität für regionale Netze zu schaffen. Der Standort Boxberg soll zudem weitere Ausbauschritte ermöglichen, die künftig zusätzliche Speicherkapazitäten aufnehmen können.
In Boxberg setzt die Leag ihren zweite Großspeicher um. Anfang November vergangenen Jahres hatte die Cottbuser Leag Clean Power GmbH die Errichtung eines Batteriespeichersystems mit 1.000 MW Leistung in Jänschwalde in Brandenburg angekündigt.
Leag Clean Power gehört zur Leag-Gruppe, einem großen Energieversorger in Ostdeutschland, der seine Aktivitäten zunehmend auf erneuerbare Erzeugung, Speicher und wasserstofffähige Kraftwerke ausrichtet. Hyperstrong ist in Frankfurt am Main für die EMEA-Region vertreten und bringt eigenen Angaben nach über vierhundert bereits realisierte Speicherprojekte in die Partnerschaft ein. (hr)
Mit dem Aufbau des Batteriespeichers hat Leag die „HyperStrong International GmbH“ beauftragt. Das Unternehmen ist eine Tochter der chinesischen Beijing Hyperstrong Technology. Zum Auftrag gehören die Lieferung der Batteriesysteme, die Integration der elektrotechnischen Anlagen sowie die schlüsselfertige Errichtung. Zum Einsatz kommt das Speichersystem „HyperBlock III“ mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen.
Parallel zum Batteriespeicher baut Siemens Energy am Standort eine gasisolierte 380-kV-Schaltanlage. Sie soll die Giga Battery an das Übertragungsnetz von 50 Hertz anbinden. Nach Angaben der Projektpartner soll die Schaltanlage zudem Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energien im Umfeld des Kraftwerksstandorts mit dem Speicher verbinden. Siemens Energy liefert die Hochspannungsschaltanlage aus seinem Werk in Berlin.
Speicher als Teil des Umbaus in der Lausitz
Leag ordnet das Projekt in den Umbau ihres Erzeugungsportfolios in der Lausitz ein. Unter dem Namen Gigawatt Factory bündelt der Konzern Projekte für erneuerbare Stromerzeugung, Speicher und weitere Anlagen an bestehenden Energie- und Bergbaustandorten. Boxberg gehört zu den Standorten, die auch nach dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung für die Energieversorgung genutzt werden sollen.
Das neue Projekt in Boxberg richtet Leag stärker auf den kombinierten Einsatz im Netz und im Markt aus. Der Vier-Stunden-Speicher ermöglicht einen flexiblen Betrieb, der sowohl Regelleistung als auch die Integration zusätzlicher erneuerbarer Erzeugung unterstützt.
Für Energieversorger bietet das Konzept laut Leag Potenzial, unterschiedliche Systemdienstleistungen zu beziehen, Lastspitzen zu managen und zusätzliche Flexibilität für regionale Netze zu schaffen. Der Standort Boxberg soll zudem weitere Ausbauschritte ermöglichen, die künftig zusätzliche Speicherkapazitäten aufnehmen können.
In Boxberg setzt die Leag ihren zweite Großspeicher um. Anfang November vergangenen Jahres hatte die Cottbuser Leag Clean Power GmbH die Errichtung eines Batteriespeichersystems mit 1.000 MW Leistung in Jänschwalde in Brandenburg angekündigt.
Leag Clean Power gehört zur Leag-Gruppe, einem großen Energieversorger in Ostdeutschland, der seine Aktivitäten zunehmend auf erneuerbare Erzeugung, Speicher und wasserstofffähige Kraftwerke ausrichtet. Hyperstrong ist in Frankfurt am Main für die EMEA-Region vertreten und bringt eigenen Angaben nach über vierhundert bereits realisierte Speicherprojekte in die Partnerschaft ein. (hr)
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Dienstag, 01.09.2026, 10:24 Uhr
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