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Enerige & Management > Vertrieb - Ladeinfrastuktur-Hersteller aus China betritt deutschen Markt
Quelle: Fotolia / ty
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Ladeinfrastuktur-Hersteller aus China betritt deutschen Markt
Das chinesische Unternehmen Elecq verspricht beim Laden eines E-Autos die flexible Verteilung der Ladeleistung. Zurückspeisung ins Netz inklusive.
 
Das Unternehmen „ELECQ“ aus Shenzhen kommt im Mai mit AC-Wallboxen als auch DC-Schnellladesäulen auf den deutschen Markt. Herzstück sei ein dynamisches Lastmanagement mit einer besseren Auslastung der Ladepunkte; mit der eigens entwickelten Hardware lassen sich die Geräte zudem kostengünstig installieren und wartungsfreundlich betreiben.

Die Ladeprodukte des Unternehmens zeichnen sich insbesondere durch „Zero Granularity“ aus, ein Konzept, das eine flexible und effiziente Nutzung der Ladeleistung ermöglicht. Während herkömmliche Systeme die Energie meist in festen Einheiten wie beispielsweise 25 kW pro Modul aufteilen, erlaubt es die Hardware laut Unternehmen, die Energie in einzelnen Kilowatt zu verteilen, was eine feinere Anpassung an den Ladebedarf ermöglicht.

Ein weiteres Merkmal der Elecq-Technologie ist das dynamische Lastmanagement. Dieses System passt die Ladeleistung während des Ladevorgangs an, etwa wenn ein Fahrzeug nahezu vollständig geladen ist und nur noch wenig Strom benötigt. Herkömmliche Systeme bevorzugen in solchen Fällen häufig statisch das zuletzt angeschlossene Fahrzeug, was die Effizienz verringert.

Zur Hardware ergänzt Elecq ein umfangreiches Software-Angebot. Dazu gehört eine App für Endverbraucher, eine „Partner“-App für Installateure sowie eine Cloudlösung für die Fernverwaltung von Ladeinfrastruktur. Letztere ermöglicht unter anderem die Planung von Installationen, die Konfiguration von Geräten, die Analyse von Ladedaten und die Durchführung von Ferndiagnosen bei Störungen.

Zudem sind alle Produkte von Elecq mit der Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) ausgestattet, die es ermöglicht, Strom aus dem Fahrzeug zurück ins Netz einzuspeisen. „Unsere Lösungen sind speziell auf die Anforderungen der europäischen Märkte abgestimmt“, erklärt Simon Wan, Gründer und CEO von Elecq.
 
 
 

Stefan Sagmeister
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