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Bild: Fotolia/XtravaganT
KWK:
KWK-Index zeigt nach oben
Der „übliche Preis“, nach dem ein Teil der KWK-Zuschläge berechnet wird, ist weiter gestiegen und liegt derzeit bei 6 Ct/kWh.
Der durchschnittliche Grundlaststrompreis (Baseload) an der Strombörse hat in den vergangenen Monaten zugelegt, teilte das
BHKW-Infozentrum mit. Mit mehr als 6 Ct/kWh erreicht er im zweiten Quartal 2021 nun ein Rekordhoch.
Der durchschnittliche Grundlaststrompreis an der Strombörse hat sich nach seinem Absturz aufgrund des ersten Corona-Lockdowns wieder erholt. Im April 2020 war er auf 2,026 Ct/kWh gefallen. Ende 2019 hatte der Strompreis für Grundlaststrom bei 3,659 Ct/kWh gelegen.
Die Anzahl der negativen Stundenkontrakte hat sich im ersten Halbjahr 2021 reduziert. Wurden im ersten Halbjahr 2019 noch 141 und 2020 sogar 212 negative Strompreise erfasst, waren es in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 lediglich 105 negative Stundenkontrakte.
Der „üblicher Preis“, der auch „KWK-Index“ genannt wird, ist maßgeblich dafür, wie viel Anlagenbetreiber für den KWK-Strom erhalten, den sie im darauffolgenden Quartal ins öffentliche Netz einspeisen. Demnach gilt der derzeit übliche Preis in Höhe von 6,027 Ct/kWh für die Abrechnung des Überschussstroms in den Monaten Juli bis September 2021.
Wie das BHKW-Infozentrum weiter mitteilt, gilt dieser Marktpreis nach dem KWK-Gesetz 2012 für KWK-Anlagen bis 2 MW während der KWK-Förderdauer. Das KWK-Gesetz 2016/2017 beschränkt den Geltungsbereich auf KWK-Anlagen bis 100 kW elektrischer Leistung. Bei KWK-Anlagen bis 50 kW orientiert sich die Einspeisevergütung auch nach Auslaufen der Förderung am KWK-Index.
Der durchschnittliche Grundlaststrompreis an der Strombörse hat sich nach seinem Absturz aufgrund des ersten Corona-Lockdowns wieder erholt. Im April 2020 war er auf 2,026 Ct/kWh gefallen. Ende 2019 hatte der Strompreis für Grundlaststrom bei 3,659 Ct/kWh gelegen.
Die Anzahl der negativen Stundenkontrakte hat sich im ersten Halbjahr 2021 reduziert. Wurden im ersten Halbjahr 2019 noch 141 und 2020 sogar 212 negative Strompreise erfasst, waren es in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 lediglich 105 negative Stundenkontrakte.
Der „üblicher Preis“, der auch „KWK-Index“ genannt wird, ist maßgeblich dafür, wie viel Anlagenbetreiber für den KWK-Strom erhalten, den sie im darauffolgenden Quartal ins öffentliche Netz einspeisen. Demnach gilt der derzeit übliche Preis in Höhe von 6,027 Ct/kWh für die Abrechnung des Überschussstroms in den Monaten Juli bis September 2021.
Wie das BHKW-Infozentrum weiter mitteilt, gilt dieser Marktpreis nach dem KWK-Gesetz 2012 für KWK-Anlagen bis 2 MW während der KWK-Förderdauer. Das KWK-Gesetz 2016/2017 beschränkt den Geltungsbereich auf KWK-Anlagen bis 100 kW elektrischer Leistung. Bei KWK-Anlagen bis 50 kW orientiert sich die Einspeisevergütung auch nach Auslaufen der Förderung am KWK-Index.
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Mittwoch, 07.07.2021, 10:54 Uhr
Mittwoch, 07.07.2021, 10:54 Uhr
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