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Enerige & Management > Unternehmen - Kraken kauft Berliner IT-Schmiede
Quelle: Joachim Wendler / Fotolia
UNTERNEHMEN:
Kraken kauft Berliner IT-Schmiede
Kraken, die Technologiesparte des Energie- und Technologiekonzerns Octopus Energy, übernimmt das Berliner Start-up Kwest.
 
Mit der Integration der Workflow-Plattform von Kwest will der Technologiekonzern Kraken die betriebliche Effizienz von Wärmepumpen, intelligenten Zählern und Solaranlagen weiter steigern. Dazu wurden nun das Start-up Kwest mit Sitz in Berlin übernommen, teilte Kraken mit.

Das Berliner Startup Kwest verfolgt die Geschäftsidee, Installationsbetrieben aus dem Erneuerbarensektor mit ihrer IT-Plattform zu helfen, Projekte schneller und effizienter umzusetzen. Die Software-Plattform ermöglicht es nach Auskunft des Start-ups Unternehmen, betriebliche Abläufe zu optimieren und zu automatisieren.

Mit der Übernahme werde das siebenköpfige Team von Kwest dem globalen Team von Kraken beitreten. Außerdem wird Kraken sein erstes Entwicklungszentrum in Berlin eröffnen, teilte der Konzern dazu weiter mit. Kwest wurde von Robin Dechant, Marco Holst und Constantin Ehrensberger gegründet und wird von Investoren wie Speed Invest unterstützt. 
Seit 2020 ist Octopus mit Sitz in München als Vertriebsunternehmen in Deutschland am Start und ist in den Markt für erneuerbare Energien und ins Wärmepumpengeschäft eingestiegen. Im Herbst 2023 hat Octopus zudem die britischen und deutschen Kunden von Shell Energy übernommen. Dadurch kamen insgesamt rund zwei Millionen neue Kunden zu dem in London ansässigen Unternehmen hinzu. In Deutschland kam es mit der Übernahme auf knapp 300.000 Kunden, in Großbritannien waren es 6,5 Millionen. Das Shell-Portfolio für Endkunden umfasste Strom, Erdgas und Batteriespeicher.

Octopus Energy wurde 2015 von der Investmentgesellschaft Octopus Group ins Leben gerufen. Das Unternehmen wirbt damit, mit einer sogenannten Krakentechnologie die Kunden besonders effizient zu versorgen. Octopus Energy beliefert nach eigenen Angaben 3 Millionen Haushalte und hat Vertriebsstandorte in 14 Ländern.
 

Heidi Roider
Redakteurin und Chefin vom Dienst
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