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Enerige & Management > Elektromobilität - Klimafreundlicher Busverkehr für Kaiserslautern
Elektrobus von Daimler. Quelle: Stadtwerke Kaiserslautern Verkehrs-AG
ELEKTROMOBILITÄT:
Klimafreundlicher Busverkehr für Kaiserslautern
Ab Mitte 2025 sollen in Kaiserslautern die ersten Elektrobusse unterwegs sein. Die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Kaiserslautern haben insgesamt 16 Fahrzeuge bestellt.
 
Die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Verkehrs-AG konnte nun das EU-weite Vergabeverfahren abschließen. Darin konnte, wie die Verkehrsbetriebe am 25. Oktober mitteilten, der Mannheimer Hersteller Daimler Buses überzeugen. Die SWK Verkehrs-AG plant, die Busse ab der zweiten Jahreshälfte 2025 stufenweise einzusetzen. So soll der Nahverkehr in Kaiserslautern nachhaltiger werden.

„Mit der Einführung dieser 16 batterieelektrischen Busse setzt die SWK ein Zeichen für nachhaltige Mobilität“, erklärt Boris Flesch, Bereichsleiter der SWK Verkehrs-AG. Die neuen Busse tragen zur Schadstoffreduzierung bei. Ihr geräuscharmer Betrieb und die moderne Ausstattung erhöhen den Fahrkomfort. Insgesamt haben die Verkehrsbetriebe 65 Fahrzeuge in ihrer Flotte, davon ein Drittel bereits mit Light-Hybrid-Modul. Das heißt, sie verfügen über einen Verbrennungsmotor, kombiniert mit einer Batterie. Diese wird durch die Energie aus dem Bremsvorgang aufgeladen und speist Nebenverbraucher, nicht den Antrieb. Die zusätzlichen 16 rein batterieelektrischen Busse sollen die restlichen rein mit Diesel betrieben Fahrzeuge sukzessive ablösen, wie eine Sprecherin der Stadtwerke gegenüber der Redaktion mitteilte.

3,2 Millionen Euro vom Bund

Die Anschaffung der Elektrobusse ist Teil eines langfristigen Konzepts der Stadtwerke-Gruppe. Die SWK plant, den Anteil elektrischer Fahrzeuge weiter zu erhöhen, wie Arvid Blume, Vorstand der SWK Stadtwerke Kaiserslautern erklärt: „Unser Ziel ist ein spürbarer Beitrag zur Senkung der Schadstoffbelastung in der Region.“ Mit Daimler Buses hätten die SWK einen erfahrenen Partner für die Umsetzung des Projekts gewonnen.

Möglich wird das Verkehrsprojekt durch Fördermittel. 3,2 Millionen Euro kommen vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV). Zusätzlich fließen Mittel aus dem Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) über das „NextGenerationEU“-Programm. Dieses ist ein temporäres Aufbauinstrument der Europäischen Union, das geschaffen wurde, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Covid-19-Pandemie abzufedern. Es hat ein Gesamtvolumen von 750 Milliarden Euro. Die NOW GmbH koordiniert die Förderrichtlinie, und der Projektträger Jülich setzt sie um.
 

Davina Spohn
Redakteurin
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Freitag, 25.10.2024, 11:40 Uhr

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