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Quelle: Pixabay / Gerd Altmann
KLIMASCHUTZ:
Klimafragen beeinflussen Wahlentscheidung
Die persönliche Einstellung zum Klimaschutz hat Auswirkungen auf die Entscheidung in der Wahlkabine. Das zeigt eine Umfrage.
Rund 40 Prozent der Befragten einer Umfrage gaben an, dass ihre Einstellung zum Klimaschutz ihre Wahlentscheidung im Vergleich
zu anderen politischen Themen stark beeinflusst. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey
für die Eon-Stiftung.
Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass für 58,5 Prozent der Befragten das Thema Klimaschutz bei der Wahlentscheidung „weniger stark“ bis „gar nicht“ in Betracht gezogen wird. Wie die Civey-Auswertung zudem zeigt, ist die Zahl seit März 2024 leicht nach oben gegangen.
„Gleichzeitig zeigt sich, dass das Thema polarisiert“, heißt es weiter in der Eon-Mitteilung. 86 Prozent der Grünen-Anhänger gaben an, dass ihre Einstellung zum Klimaschutz die Wahlentscheidung stark beeinflusst. Unter den Anhängern von CDU/CSU sind es lediglich 22 Prozent. Bei den SPD-Anhängern trifft dies auf 52 Prozent zu, während es bei den Anhängern der FDP 26 Prozent sind.
Für die Verantwortlichen der Eon-Stiftung bedeuten die Ergebnisse, „dass das Thema Klimaschutz im kommenden Bundestagswahlkampf weiterhin eine bedeutende Rolle spielen wird“. Gleichwohl räumen sie auch ein, dass das Thema in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen politischen Fragen an Relevanz in der Bevölkerung eingebüßt habe.
Das zeige sich auch darin, dass die Parteien in ihren bisher präsentierten Wahlprogrammen „in vielen Fällen hinter den Erwartungen an Klimaschutz, Energiewende und bezahlbare Energieversorgung zurückbleiben“.
Während teils überholte Technologien nicht aufgegeben und konkrete Investitionsstrategien gescheut würden, setzten andere auf unverbindliche Rhetorik ohne klare Maßnahmen. Selbst ambitionierte Vorhaben stoßen häufig an Grenzen mangelnder Konkretisierung und Finanzierung.
„Die Umfrage zeigt, dass der Klimaschutz als Wahlkampfthema in hohem Maße relevant ist. Die Parteien müssen Antworten auf die Fragen liefern, wie wir Energie nachhaltig, bezahlbar und sozial gerecht machen. Die nächste Bundesregierung wird auch an ihrem Umgang mit dem Klimaschutz gemessen werden − ein Verdrängen des Themas ist keine Option”, teilte Stephan Muschick, Geschäftsführer der Eon-Stiftung, mit.
Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass für 58,5 Prozent der Befragten das Thema Klimaschutz bei der Wahlentscheidung „weniger stark“ bis „gar nicht“ in Betracht gezogen wird. Wie die Civey-Auswertung zudem zeigt, ist die Zahl seit März 2024 leicht nach oben gegangen.
„Gleichzeitig zeigt sich, dass das Thema polarisiert“, heißt es weiter in der Eon-Mitteilung. 86 Prozent der Grünen-Anhänger gaben an, dass ihre Einstellung zum Klimaschutz die Wahlentscheidung stark beeinflusst. Unter den Anhängern von CDU/CSU sind es lediglich 22 Prozent. Bei den SPD-Anhängern trifft dies auf 52 Prozent zu, während es bei den Anhängern der FDP 26 Prozent sind.
Für die Verantwortlichen der Eon-Stiftung bedeuten die Ergebnisse, „dass das Thema Klimaschutz im kommenden Bundestagswahlkampf weiterhin eine bedeutende Rolle spielen wird“. Gleichwohl räumen sie auch ein, dass das Thema in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen politischen Fragen an Relevanz in der Bevölkerung eingebüßt habe.
Das zeige sich auch darin, dass die Parteien in ihren bisher präsentierten Wahlprogrammen „in vielen Fällen hinter den Erwartungen an Klimaschutz, Energiewende und bezahlbare Energieversorgung zurückbleiben“.
Während teils überholte Technologien nicht aufgegeben und konkrete Investitionsstrategien gescheut würden, setzten andere auf unverbindliche Rhetorik ohne klare Maßnahmen. Selbst ambitionierte Vorhaben stoßen häufig an Grenzen mangelnder Konkretisierung und Finanzierung.
„Die Umfrage zeigt, dass der Klimaschutz als Wahlkampfthema in hohem Maße relevant ist. Die Parteien müssen Antworten auf die Fragen liefern, wie wir Energie nachhaltig, bezahlbar und sozial gerecht machen. Die nächste Bundesregierung wird auch an ihrem Umgang mit dem Klimaschutz gemessen werden − ein Verdrängen des Themas ist keine Option”, teilte Stephan Muschick, Geschäftsführer der Eon-Stiftung, mit.
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Freitag, 27.12.2024, 14:53 Uhr
Freitag, 27.12.2024, 14:53 Uhr
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