• Hitzewelle stützt Strom-, Gas- und CO2-Preise
  • Hamburger „Zentrum für Ressourcen und Energie“ ein Fiasko
  • Ende einer Ära: Deutschlands Atommüll komplett zurück
  • USA zahlen nochmal für die Verhinderung von Windparks
  • Equinor weitet Erdgasförderung in der Nordsee aus
  • Stadtwerke Osnabrück: Gewinn mithilfe der Stadt
  • VNG macht mit algerischem Gasexporteur weiter
  • Energy Metering übernimmt Messstellenbetrieb für Maingau
  • Engie sichert Fläche für H2-fähiges Gaskraftwerk
  • Potsdam und Geoforscher erkunden Tiefengrundwasser
KLIMASCHUTZ:
Karliczek will CO2-Preis bei Bedarf anziehen
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) will Preis für CO2-Zertifikate erhöhen, wenn die Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele nicht ausreichen.
 
"Mit dem CO2-Preis haben wir ein wirkungsvolles Instrument geschaffen, mit dem wir jederzeit nachsteuern können", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den neuen Bericht des Weltklimarats (IPCC), der am Mintag vorgelegt worden war. "Bei Bedarf müssen wir den Preis weiter anziehen, und dabei die sozialen Auswirkungen abfedern."
Der CO2-Preis wird auf Emissionen erhoben, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger entstehen und damit das Klima belasten. Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel auf den Markt bringen, müssen Zertifikate für zurzeit 25 Euro pro Tonne CO2 erwerben, die bei Verbrennung der Heiz- und Kraftstoffs freigesetzt wird. Das erhöht den Preis von Benzin um etwa sieben Cent pro Liter von Diesel um etwa acht Cent. Die Regierung müsse jedes Jahr prüfen, ob Deutschland auf dem richtigen Weg ist, um die Klimaziele zu erreichen, sagte Karliczek. 
 

Marie Pfefferkorn
© 2026 Energie & Management GmbH
Sonntag, 01.08.2021, 10:54 Uhr

Mehr zum Thema