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Enerige & Management > Unternehmen  - Innio übernimmt Enerflex-Geschäft
Quelle: Innio
UNTERNEHMEN :
Innio übernimmt Enerflex-Geschäft
Die Innio-Gruppe übernimmt das Enerflex-Aftermarket-Geschäft. Damit will der Motoren- und BHKW-Hersteller sich stärker im Servicegeschäft positionieren.
 
Innio hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme der Aftermarket-Aktivitäten von Enerflex in Australien, Thailand und Indonesien unterzeichnet, teilte das Unternehmen mit Hauptsitz im österreichischen Jenbach am 26. Februar mit. Das Closing erwartet das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2026, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.

Das Aftermarket-Geschäft umfasst acht Standorte in drei Ländern in der Asien-Pazifik-Region (APAC). Dazu zählen Werkstatt- und Büroflächen sowie eine installierte Basis, die auf langfristigen Serviceverträgen mit Öl- und Gasunternehmen beruht. Mit der Transaktion erweitert Innio die eigene Serviceorganisation in der Asien-Pazifik-Region. Das Unternehmen verfolgt seit mehreren Jahren das Ziel, näher an Bestandskunden zu rücken und regionale Strukturen auszubauen. Der Zukauf knüpft an die Übernahme von Souer in Thailand im Jahr 2024 an.

Nach Angaben von CFO Dennis Schulze integriert der Konzern mit dem Erwerb regionale Expertise in das eigene Serviceportfolio. Enerflex gilt seit Jahren als Partner im Bereich Wartung und Aftermarket-Dienstleistungen für installierte Motorenflotten. Schulze: „Damit bieten wir unseren Kunden einen echten Mehrwert und beschleunigen unser Wachstum in der Region.“

Fokus auf installierte Anlagen und Langfristverträge

Das erworbene Geschäft stützt sich auf Serviceverträge mit Betreibern aus dem Öl- und Gassektor. Diese Verträge sichern wiederkehrende Erlöse aus Wartung, Ersatzteilen und Modernisierungen. Für das Unternehmen gewinnt damit die installierte Basis in der Region an Bedeutung. Im Zentrum stehen unter anderem Motoren der Marke Waukesha, die in Anwendungen der dezentralen Gasverdichtung und Stromerzeugung eingesetzt werden. Das Leistungsspektrum reicht von 200 kW bis 3,7 MW.

Innio will sich mit dem Schritt stärker im Servicegeschäft positionieren. In vielen Märkten verschiebt sich der Wettbewerb von der reinen Neuanlageninstallation hin zu langfristigen Wartungs- und Betriebsmodellen. 
 

Heidi Roider
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Donnerstag, 26.02.2026, 13:03 Uhr

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