• Hitzewelle stützt Strom-, Gas- und CO2-Preise
  • Hamburger „Zentrum für Ressourcen und Energie“ ein Fiasko
  • Ende einer Ära: Deutschlands Atommüll komplett zurück
  • USA zahlen nochmal für die Verhinderung von Windparks
  • Equinor weitet Erdgasförderung in der Nordsee aus
  • Stadtwerke Osnabrück: Gewinn mithilfe der Stadt
  • VNG macht mit algerischem Gasexporteur weiter
  • Energy Metering übernimmt Messstellenbetrieb für Maingau
  • Engie sichert Fläche für H2-fähiges Gaskraftwerk
  • Potsdam und Geoforscher erkunden Tiefengrundwasser
Enerige & Management > Windkraft Onshore - Inititative zu Windkraft in Schleswig-Holstein unzulässig
Quelle: Verbund
WINDKRAFT ONSHORE:
Inititative zu Windkraft in Schleswig-Holstein unzulässig
Eine Volksinitiative für ein Vetorecht der Gemeinden bei Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein ist vor dem Landesverfassungsgericht gescheitert.
 
Der Gesetzentwurf der Initiative "Für die Durchsetzung des Bürgerwillens bei der Regionalplanung Wind" sei unzulässig, teilte das Landesverfassungsgericht in Schleswig mit. Er verstoße gegen das Rechtsstaatsgebot (Az. LVerfG 1/18).

Die Initiative wollte, dass keine Flächen für die Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Windenergie vorgesehen werden dürfen, wenn die betroffene Gemeinde sich dagegen ausspricht und es andere passende Flächen gibt. Der Landtag beschloss aber, dass die Initiative unzulässig sei. Dagegen zog sie vor das Landesverfassungsgericht.

Dieses entschied nun gegen die Windkraftgegner. Zwar habe das Land die formelle Gesetzgebungskompetenz für eine entsprechende Regelung. Inhaltlich verstoße der Gesetzentwurf der Initiative aber gegen die Grundsätze des demokratischen und sozialen Rechtsstaats, begründete es sein Urteil. Die Regelung würde dazu führen, dass auf eine gerechte Abwägung privater und öffentlicher Belange verzichtet werden müsse.
 

Marie Pfefferkorn
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 27.09.2021, 15:17 Uhr

Mehr zum Thema