• Uniper zieht um
  • Sagen Sie mal: Björn Waide
  • Deutschland dominiert in Europa bei PV-Leistung 2025
  • Neue Eskalation im Nahen Osten treibt Gaspreis
  • Mitnetz pachtet Stromnetz in Forst
  • Sprengsätze an Umspannwerk: Minister sehen sich Tatort an
  • Eon baut Photovoltaik-Großhandel aus
  • Deutsche Regas wickelt erste LNG-Lieferung für BASF ab
  • Wesernetz holt Experten von Enercity nach Bremen
  • Neuer Geschäftsführer der Thüga SmartService
KOHLEAUSSTIEG:
IHK kritisiert Projekte im Lausitzer Revier
Die Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) hat das Votum zu kommunalen Vorhaben im Lausitzer Braunkohlerevier kritisiert.
 
Ein Blick auf die Liste lasse "berechtigte Zweifel" aufkommen, in wieweit einzelne Projekte tatsächlich zu einer strukturellen Neuausrichtung beitragen können, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann am Dienstagabend in Dresden. Damit gehe der Wirtschaftsstandort Lausitz als "klarer Verlierer" aus dem Ring.
Knapp ein Jahr nach dem beschlossenen Kohleausstieg wurden am Dienstag die ersten kommunalen Projekte zum Strukturwandel für den sächsischen Teil des Lausitzer Reviers ausgewählt. "Es wurden insgesamt 38 Projekte mit einem Volumen in Höhe von rund 130 Millionen Euro positiv bewertet", sagte Birgit Weber (parteilos), Vorsitzende des Regionalen Begleitausschusses (RBA). 
Die Lausitz steht vor einem erneuten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Durch den Kohleausstieg droht der Region der Wegfall von rund 8.000 direkten Arbeitsplätzen und weiteren 16.000 Arbeitsplätzen bei Dienstleistern und Zulieferern. 
 

Marie Pfefferkorn
© 2026 Energie & Management GmbH
Sonntag, 20.06.2021, 11:27 Uhr

Mehr zum Thema