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ERDÖL:
IEA: Unsicherheit über OPEC schwebt über Ölmärkten
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) sieht derzeit auf den globalen Ölmärkten eine erhöhte Unsicherheit.
 
Das jüngste Scheitern der Organisation Erdöl exportierender Länder OPEC+, sich auf einen Plan zur Lockerung der Produktionskürzungen ab August zu einigen, bedeute, dass Investoren am Ölmarkt mit widersprüchlichen Sorgen einer Unterversorgung und eines Überangebots konfrontiert seien, schreibt die IEA in ihrem Monatsbericht. Wenn die OPEC und ihre Verbündeten keine Einigung über die Fördermengen erzielen könnten, drohe dem Rohölmarkt "die Aussicht auf ein sich vertiefendes Angebotsdefizit." Da der globale Ölmarkt die Angebotsschwemme aufgebraucht habe, könnte ein möglicher Inflationsdruck die fragile globale wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen. Gleichzeitig sei die Erinnerung an den "Ölpreiskrieg" im letzten Jahr - der zum Zusammenbruch des Rohölmarktes beitrug - für Investoren noch frisch und die Möglichkeit eines Kampfes um Marktanteile, auch wenn er weit entfernt sei, schwebe über den Märkten.

 
 

Marie Pfefferkorn
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Sonntag, 04.07.2021, 10:42 Uhr

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