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Quelle: Pixabay / Mohamed Hassan
BETEILIGUNG:
Iberdrola kauft britischen Netzbetreiber
Das spanische Energieunternehmen Iberdrola will mit dem Kauf eines Netzunternehmens sein Portfolio diversifizieren.
Das spanische Unternehmen Iberdrola erwirbt für 2,13 Milliarden britische Pfund (2,5 Milliarden Euro) eine 88-prozentige Mehrheit am britischen Stromversorger Electricity North West (ENW). Wie der spanische
Energieversorger mitteilte, wurde eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, die den Erwerb in zwei Stufen vorsieht.
Iberdrola wird zunächst 85,6 Prozent an dem Unternehmen für 1,7 Milliarden Pfund erwerben, gefolgt von einer Kapitalerhöhung von 400 Millionen Pfund, um 88 Prozent zu erreichen. Wie Iberdrola weiter mitteilte, wird ein Konsortium unter der Führung des japanischen Unternehmens Kansai Electric Power Co. die restlichen 12 Prozent an ENW behalten. Der Gesamtwert von ENWL, einschließlich der Schulden, wird auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt.
ENW ist einer von 14 Verteilnetzbetreibern im Vereinigten Königreich, der von der Regulierungsbehörde Ofgem kontrolliert wird. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Aussagen rund 13.000 Kilometer Freileitungen und über 44.000 Kilometer Stromkabel.
Darüber hinaus ermöglicht die Akquisition Iberdrola, die geografische Abdeckung auf der britischen Insel zu erweitern. Es kann so eine Verbindung zu den bereits durch die Tochtergesellschaft Scottish Power bedienten Regionen herstellen. Scottish Power versorgt in seinem Gebiet rund 3,6 Millionen Kunden mit Strom. Das Unternehmen wurde bereits 2007 von Iberdrola gekauft
Die Übernahme von ENW steht im Einklang mit Iberdrolas Strategie, den Fokus verstärkt auf das Netzgeschäft zu legen, da dieses langfristig stabile und vorhersagbare Einnahmen generiert. Im Gegensatz dazu steht das Geschäft mit erneuerbaren Energien aufgrund steigender Zinsen unter Druck. Der Konzern verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, nachdem er sich von Beteiligungen in Mexiko getrennt und die geplante Übernahme des US-Energiekonzerns PNM Resources abgesagt hat.
Iberdrola wird zunächst 85,6 Prozent an dem Unternehmen für 1,7 Milliarden Pfund erwerben, gefolgt von einer Kapitalerhöhung von 400 Millionen Pfund, um 88 Prozent zu erreichen. Wie Iberdrola weiter mitteilte, wird ein Konsortium unter der Führung des japanischen Unternehmens Kansai Electric Power Co. die restlichen 12 Prozent an ENW behalten. Der Gesamtwert von ENWL, einschließlich der Schulden, wird auf rund fünf Milliarden Euro geschätzt.
ENW ist einer von 14 Verteilnetzbetreibern im Vereinigten Königreich, der von der Regulierungsbehörde Ofgem kontrolliert wird. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Aussagen rund 13.000 Kilometer Freileitungen und über 44.000 Kilometer Stromkabel.
Darüber hinaus ermöglicht die Akquisition Iberdrola, die geografische Abdeckung auf der britischen Insel zu erweitern. Es kann so eine Verbindung zu den bereits durch die Tochtergesellschaft Scottish Power bedienten Regionen herstellen. Scottish Power versorgt in seinem Gebiet rund 3,6 Millionen Kunden mit Strom. Das Unternehmen wurde bereits 2007 von Iberdrola gekauft
Die Übernahme von ENW steht im Einklang mit Iberdrolas Strategie, den Fokus verstärkt auf das Netzgeschäft zu legen, da dieses langfristig stabile und vorhersagbare Einnahmen generiert. Im Gegensatz dazu steht das Geschäft mit erneuerbaren Energien aufgrund steigender Zinsen unter Druck. Der Konzern verfügt über ausreichende finanzielle Mittel, nachdem er sich von Beteiligungen in Mexiko getrennt und die geplante Übernahme des US-Energiekonzerns PNM Resources abgesagt hat.
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Montag, 05.08.2024, 11:00 Uhr
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