
Quelle: E&M / Jonas Rosenberger
STADTWERKE:
Herkunftsnachweise über 900 Millionen Kilowattstunden
Das Stadtwerke-Netzwerk Asew hat bei der ersten Sammelausschreibung in diesem Jahr für Herkunftsnachweise ein Volumen von 900 Millionen kWh gebündelt.
So viel wie seit vier Jahren nicht mehr: Die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung Asew hat nach
der jüngsten Sammelausschreibung Herkunftsnachweise in fünf Qualitäten bis einschließlich des Produktionsjahres 2028 geordert.
Wie das Stadtwerke-Netzwerk mitteilt, beteiligten sich 21 kommunale Versorger an der Ausschreibung. Das Ausschreibungsvolumen erreichte 900 Millionen kWh.
„Hinsichtlich der beschafften Strommenge ist dies die größte Sammelausschreibung der vergangenen vier Jahren“, berichtet Kara Hoffmann, Asew-Gruppenleiterin Ökoenergie-Produkte. Der Zeitpunkt der Beschaffung habe sich als vorteilhaft herausgestellt. „Die Preistendenzen der HKN zeigten bereits im vierten Quartal 2024 nach unten, diese Tendenz hat sich seit Beginn des Jahres kontinuierlich fortgesetzt“, so Hoffmann.
Die Forward-Jahre hätten mit deutlich unter 1,50 Euro je Megawattstunde auf einem sehr niedrigen Wert notiert. Begünstigt worden sei dies etwa durch die vergangenen beiden Jahre, „die sehr regenreich waren und die Stauseen Skandinaviens gut gefüllt haben“. Parallel seien in Südeuropa einige Hydro- und Solarprojekte realisiert worden, die nun an den Markt drängten.
Der Markt, so Hoffmann weiter, bleibe nach wie vor volatil, in welche Richtung sich die Preise entwickeln, sei schwer prognostizierbar. Durch den Bündelungseffekt bei den Asew-Ausschreibungen könnten für Stadtwerke günstige Preisen erzielt werden.
„Hinsichtlich der beschafften Strommenge ist dies die größte Sammelausschreibung der vergangenen vier Jahren“, berichtet Kara Hoffmann, Asew-Gruppenleiterin Ökoenergie-Produkte. Der Zeitpunkt der Beschaffung habe sich als vorteilhaft herausgestellt. „Die Preistendenzen der HKN zeigten bereits im vierten Quartal 2024 nach unten, diese Tendenz hat sich seit Beginn des Jahres kontinuierlich fortgesetzt“, so Hoffmann.
Die Forward-Jahre hätten mit deutlich unter 1,50 Euro je Megawattstunde auf einem sehr niedrigen Wert notiert. Begünstigt worden sei dies etwa durch die vergangenen beiden Jahre, „die sehr regenreich waren und die Stauseen Skandinaviens gut gefüllt haben“. Parallel seien in Südeuropa einige Hydro- und Solarprojekte realisiert worden, die nun an den Markt drängten.
Der Markt, so Hoffmann weiter, bleibe nach wie vor volatil, in welche Richtung sich die Preise entwickeln, sei schwer prognostizierbar. Durch den Bündelungseffekt bei den Asew-Ausschreibungen könnten für Stadtwerke günstige Preisen erzielt werden.
Manfred Fischer
© 2025 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 19.03.2025, 17:09 Uhr
Mittwoch, 19.03.2025, 17:09 Uhr
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