
Quelle: Fotolia / Ralf Kalytta
WÄRME:
Handwerk und Industrie verlangen klareres Heizungsgesetz
Die Heizwende ist 2024 deutlich ins Stocken geraten. Aus Sicht von Handwerk und Industrie ist das umstrittene Gebäude-Energie-Gesetz zu kompliziert. Sie hoffen auf eine schnelle Reform.
Nach einem herben Umsatzeinbruch im vergangenen Jahr erwartet das Handwerk für Sanitär, Heizung und Klima politische Unterstützung
von der kommenden Bundesregierung. Vor allem müsse das umstrittene Gebäudeenergiegesetz (GEG) schnell angepasst werden, um
es praxistauglicher und verständlicher zu machen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands, Helmut Brahmann, im Vorfeld
der Gebäudetechnik-Messe ISH (17. - 21. März) in Frankfurt am Main. Modernisierungen müssten verlässlich und nachträglich
gefördert werden.
Die für die Klimawende wichtige Handwerksparte mit gut 48.000 Betrieben und mehr als 388.000 Beschäftigten hat im vergangenen Jahr erstmals seit über einem Jahrzehnt einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 59,12 Milliarden Euro. Hier sind auch die Geschäfte der Klempner, Behälter- und Apparatebauer sowie der Ofen- und Luftheizungsbauer enthalten. Als wichtigsten Grund nennt Brahmann die Verunsicherung der Verbraucher zur Frage der Heizungsmodernisierung. Für das laufende Jahr erwartet der Zentralverband einen weiteren leichten Umsatzrückgang um ein Prozent.
Wenige Wärmepumpen eingebaut
Kürzlich hatte der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) berichtet, im vergangenen Jahr in Deutschland 46 Prozent weniger Wärmeerzeuger abgesetzt zu haben als im Jahr zuvor. Davon war auch die Zukunftstechnologie der Wärmepumpe betroffen, von denen nur noch 193.000 Geräte abgesetzt wurden. Die alte Bundesregierung hatte 500.000 Geräte pro Jahr angestrebt.
Auf der Weltleitmesse ISH werden ab dem 17. März technische Lösungen zu den Themen Wasser, Wärme und Luft gezeigt − von modernem Baddesign über nachhaltige Heizungs- und Klimatechnik bis hin zu intelligentem Wohnen. Laut Messegesellschaft haben sich mehr als 2.000 Aussteller aus 55 Ländern angemeldet. Die Messe wird zudem von wissenschaftlichen Tagungen begleitet.
Die für die Klimawende wichtige Handwerksparte mit gut 48.000 Betrieben und mehr als 388.000 Beschäftigten hat im vergangenen Jahr erstmals seit über einem Jahrzehnt einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 59,12 Milliarden Euro. Hier sind auch die Geschäfte der Klempner, Behälter- und Apparatebauer sowie der Ofen- und Luftheizungsbauer enthalten. Als wichtigsten Grund nennt Brahmann die Verunsicherung der Verbraucher zur Frage der Heizungsmodernisierung. Für das laufende Jahr erwartet der Zentralverband einen weiteren leichten Umsatzrückgang um ein Prozent.
Wenige Wärmepumpen eingebaut
Kürzlich hatte der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) berichtet, im vergangenen Jahr in Deutschland 46 Prozent weniger Wärmeerzeuger abgesetzt zu haben als im Jahr zuvor. Davon war auch die Zukunftstechnologie der Wärmepumpe betroffen, von denen nur noch 193.000 Geräte abgesetzt wurden. Die alte Bundesregierung hatte 500.000 Geräte pro Jahr angestrebt.
Auf der Weltleitmesse ISH werden ab dem 17. März technische Lösungen zu den Themen Wasser, Wärme und Luft gezeigt − von modernem Baddesign über nachhaltige Heizungs- und Klimatechnik bis hin zu intelligentem Wohnen. Laut Messegesellschaft haben sich mehr als 2.000 Aussteller aus 55 Ländern angemeldet. Die Messe wird zudem von wissenschaftlichen Tagungen begleitet.
dpa
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Donnerstag, 13.03.2025, 16:15 Uhr
Donnerstag, 13.03.2025, 16:15 Uhr
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