Vertragsunterzeichnung am Rathausmarkt in Hamburg. Quelle: Hamburger Energienetze
FINANZIERUNG:
Hamburg koppelt Stromnetz und ÖPNV
Die Hansestadt Hamburg will Stromnetz und Elektrobusflotte gemeinsam ausbauen. Dafür stellen europäische Darlehensgeber mehr als eine Milliarde Euro bereit.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) finanziert in Hamburg gleichzeitig den Ausbau des Stromnetzes und die Elektrifizierung
des Busverkehrs. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung der EIB, der Hamburger Energienetze und der „vhh.mobility“ (Verkehrsbetriebe
Hamburg-Holstein) hervor. Die Hamburger Energienetze GmbH erhält demnach einen Rahmenfinanzierungsvertrag von bis zu einer
Milliarde Euro. Zusätzlich stellt die EIB dem kommunalen Busbetreiber „vhh.mobility“ 125 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Hamburger Energienetze wollen bis 2029 rund 2,9 Milliarden Euro in ihr Stromverteilnetz investieren. Die EIB übernimmt davon, wie es weiter heißt, rund 28 Prozent der Investitionssumme. Das Programm umfasst etwa 1.500 Kilometer neue und erneuerte Leitungen in Nieder-, Mittel- und Hochspannung. Außerdem plant das Unternehmen neue Umspannwerke, zusätzliche Schaltfelder und will die digitale Steuerungstechnik weiter ausbauen.
Bis 2040 rechnen die Hamburger Energienetze mindestens mit einer Verdoppelung der Netzhöchstlast. Das Unternehmen begründet dies mit der Zunahme von Wärmepumpen, zusätzlicher Ladeinfrastruktur und den steigenden Anteil elektrischer Fahrzeuge. Die EIB ordnet das Vorhaben in die Ziele des EU-Energieprogramms „REPowerEU“ ein. Mit diesem reagiert die Europäische Union auf die Energiekrise und den russischen Angriff auf die Ukraine. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu verringern, die Versorgungssicherheit zu stärken und den Ausbau erneuerbarer Energien schneller voranzutreiben.
Mehr Elektrobusse für Hamburg
Das zweite Darlehen betrifft das Unternehmen „vhh.mobility“. Der Busbetreiber mit Sitz in Hamburg will in den kommenden Jahren bis zu 337 Millionen Euro in Elektromobilität investieren. Die EIB beteiligt sich daran mit 125 Millionen Euro. Das entspricht laut Mitteilung rund 37 Prozent des Gesamtvolumens.
Geplant ist die Beschaffung von 188 Elektrobussen. Dazu zählen 120 Standardbusse, 52 Gelenkbusse und 16 Kleinbusse. Zusätzlich soll der Betriebshof Schenefeld, direkt an der westlichen Stadtgrenze Hamburg gelegen, erweitert und mit weiterer Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.
„vhh.mobility“ betreibt nach eigenen Angaben rund 800 Busse an 18 Standorten. Bereits heute fährt rund ein Drittel der Flotte elektrisch. Seit 2020 beschafft das Unternehmen für Hamburg ausschließlich emissionsfreie Busse. Die neuen Fahrzeuge sollen den Anteil in der Hansestadt weiter erhöhen.
Die Mitteilung hebt zudem die Verbindung beider Projekte hervor. Der Ausbau der elektrischen Busflotte erhöhe die Anforderungen an das Stromnetz. Gleichzeitig brauche zusätzliche Ladeinfrastruktur leistungsfähige und digital gesteuerte Netze. Die Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV) koordiniert laut Mitteilung beide Investitionsprogramme.
Die Hamburger Energienetze wollen bis 2029 rund 2,9 Milliarden Euro in ihr Stromverteilnetz investieren. Die EIB übernimmt davon, wie es weiter heißt, rund 28 Prozent der Investitionssumme. Das Programm umfasst etwa 1.500 Kilometer neue und erneuerte Leitungen in Nieder-, Mittel- und Hochspannung. Außerdem plant das Unternehmen neue Umspannwerke, zusätzliche Schaltfelder und will die digitale Steuerungstechnik weiter ausbauen.
Bis 2040 rechnen die Hamburger Energienetze mindestens mit einer Verdoppelung der Netzhöchstlast. Das Unternehmen begründet dies mit der Zunahme von Wärmepumpen, zusätzlicher Ladeinfrastruktur und den steigenden Anteil elektrischer Fahrzeuge. Die EIB ordnet das Vorhaben in die Ziele des EU-Energieprogramms „REPowerEU“ ein. Mit diesem reagiert die Europäische Union auf die Energiekrise und den russischen Angriff auf die Ukraine. Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu verringern, die Versorgungssicherheit zu stärken und den Ausbau erneuerbarer Energien schneller voranzutreiben.
Mehr Elektrobusse für Hamburg
Das zweite Darlehen betrifft das Unternehmen „vhh.mobility“. Der Busbetreiber mit Sitz in Hamburg will in den kommenden Jahren bis zu 337 Millionen Euro in Elektromobilität investieren. Die EIB beteiligt sich daran mit 125 Millionen Euro. Das entspricht laut Mitteilung rund 37 Prozent des Gesamtvolumens.
Geplant ist die Beschaffung von 188 Elektrobussen. Dazu zählen 120 Standardbusse, 52 Gelenkbusse und 16 Kleinbusse. Zusätzlich soll der Betriebshof Schenefeld, direkt an der westlichen Stadtgrenze Hamburg gelegen, erweitert und mit weiterer Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.
„vhh.mobility“ betreibt nach eigenen Angaben rund 800 Busse an 18 Standorten. Bereits heute fährt rund ein Drittel der Flotte elektrisch. Seit 2020 beschafft das Unternehmen für Hamburg ausschließlich emissionsfreie Busse. Die neuen Fahrzeuge sollen den Anteil in der Hansestadt weiter erhöhen.
Die Mitteilung hebt zudem die Verbindung beider Projekte hervor. Der Ausbau der elektrischen Busflotte erhöhe die Anforderungen an das Stromnetz. Gleichzeitig brauche zusätzliche Ladeinfrastruktur leistungsfähige und digital gesteuerte Netze. Die Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH (HGV) koordiniert laut Mitteilung beide Investitionsprogramme.
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Mittwoch, 20.05.2026, 12:11 Uhr
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