• Hitzewelle stützt Strom-, Gas- und CO2-Preise
  • Hamburger „Zentrum für Ressourcen und Energie“ ein Fiasko
  • Ende einer Ära: Deutschlands Atommüll komplett zurück
  • USA zahlen nochmal für die Verhinderung von Windparks
  • Equinor weitet Erdgasförderung in der Nordsee aus
  • Stadtwerke Osnabrück: Gewinn mithilfe der Stadt
  • VNG macht mit algerischem Gasexporteur weiter
  • Energy Metering übernimmt Messstellenbetrieb für Maingau
  • Engie sichert Fläche für H2-fähiges Gaskraftwerk
  • Potsdam und Geoforscher erkunden Tiefengrundwasser
Enerige & Management > Strom Und Gas - Grundversorgungstarife erreichen Höchststände
Bild: Fotoli,a ghazii
STROM UND GAS:
Grundversorgungstarife erreichen Höchststände
Sowohl die Strom- wie auch die Gaspreise in der Grundversorgung haben im Januar 2020 im Bundesdurchschnitt neue Höchstwerte erreicht, hat das Preisvergleichsportal Verivox ermittelt. 
 
Die Strompreise im örtlichen Grundversorgungstarif sind im Januar 2021 im bundesweiten Durchschnitt mit 33,77 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) auf ein Allzeithoch gestiegen. In der Gas-Grundversorgung ist der Durchschnittspreis mit 7,54 Ct/kWh auf den höchsten Stand seit zwölf Jahren geklettert. Das hat eine Auswertung von Verivox ergeben. 

Im Januar 2020 lag der durchschnittliche Strompreis im örtlichen Grundversorgungstarif noch bei 32,51 Ct/kWh. Der Anstieg innerhalb eines Jahres beträgt damit rund 4 %.

"Die Bundesregierung möchte die Haushalte bei den Strompreisen entlasten. Darum wurde die EEG-Umlage, die rund ein Viertel des Strompreises ausmacht, auf 6,5 Cent pro kWh gedeckelt", sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. Doch diese Entlastung sei bei vielen Haushalten nicht angekommen. Im Gegenteil: Bei den Strompreisen ist Deutschland nach wie vor Weltspitze.

Die Entwicklung in den Grundversorgungstarifen für Gas verläuft ähnlich: Im Januar 2020 lag der durchschnittliche Gaspreis hier noch bei 7,29 Ct/kWh. Innerhalb von zwölf Monaten ist er auf 7,54 Ct/kWh angestiegen. "Die Kosten im Gas-Grundversorgungstarif sind so hoch wie seit März 2009 nicht mehr. Neben den leicht gestiegenen Netzkosten haben viele Gasversorger den ab diesem Jahr gültigen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne direkt an ihre Kunden weitergegeben", sagt Storck.
 

Peter Koller
Redakteur
+49 (0) 8152 9311 21
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 14.01.2021, 14:36 Uhr

Mehr zum Thema