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Enerige & Management > Gas - Gericht weist Klimaklage gegen Shell ab
Quelle: Shutterstock / Wojciech Wrzesien
GAS:
Gericht weist Klimaklage gegen Shell ab
Klimaschutz-Aktivisten hatten gegen den britisch-niederländischen Öl- und Gasmulti vor einem britischen Gericht geklagt. Zunächst erfolglos, wie sich am 24. Juli herausstellte.
 

Ein britisches Gericht hat eine Klage von Klimaschutz-Aktivisten gegen den Ölkonzern Shell abgewiesen. Ein Konzernsprecher sagte am 24. Juli, "das Gericht hat seine Entscheidung bekräftigt, dass diese Klage grundlegend fehlerhaft ist". Die Klimaschutzorganisation Client Earth, die selbst eine Minderheitsbeteiligung an Shell hält, zeigte sich enttäuscht und kündigte an, Berufung einzulegen.

Die Organisation hatte im Februar Klage vor dem High Court of England and Wales gegen die Chef-Etage des Konzerns eingereicht, weil diese es versäume, "die wesentlichen und vorhersehbaren Risiken, die der Klimawandel für das Unternehmen darstellt, zu bewältigen".

Client Earth kritisierte zuletzt besonders, dass Shell seine Pläne für eine schrittweise Reduktion der Ölproduktion bis 2030 wieder einkassiert habe. "Die Strategie des Konzernvorstands zur Bewältigung der Risiken der Energiewende war bereits grundlegend fehlerhaft", erklärte Client-Earth-Anwalt Paul Benson.

Shell führte an, die Klage ignoriere "gänzlich, wie Manager eines so großen und komplexen Unternehmens wie Shell eine Reihe von konkurrierenden Überlegungen abwägen müssen". Seine Entscheidung zur konstanten Ölproduktion bis 2030 begründete der Konzern am Montag damit, dass er sein Ziel, die Ölproduktion um 26 Prozent gegenüber 2019 zu senken, bereits erreicht habe.

 

MBI
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Dienstag, 25.07.2023, 09:05 Uhr

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