• Stromhändler Reel sichert sich 15 Millionen Euro
  • Fusionsstadtwerk an der Weinstraße vor der Gründung
  • Kontinuität und Veränderungen beim AGFW
  • Equinor startet Produktion im Nordsee-Gasfeld Eirin
  • Preisfrage in Krisenzeiten
  • Blick in die Tiefe: Neues 3D-Modell macht Untergrund sichtbar
  • Co-Location-Projekte fangen mehr Sonne ein
  • Jennifer Strücker jetzt im Netzwerkpartner-Vorstand
  • Start der Gebotsrunde für CO2-Differenzverträge
  • Ohne Green Finance geht immer weniger
Enerige & Management > Geothermie - Geothermiekraftwerk sorgt auch für Fernwärme
Quelle: Fotolia/Cardaf
GEOTHERMIE:
Geothermiekraftwerk sorgt auch für Fernwärme
Die Stadtwerke München (SWM) haben ihr bislang reines Geothermiekraftwerk in Kirchstockach zu einem Heizkraftwerk ausgebaut. Jetzt werden die ersten Kunden mit Fernwärme beliefert.
 
Die SWM haben mit der jetzt erfolgten Wärmeauskopplung ihr vormals rein für die Ökostromerzeugung genutztes Geothermiekraftwerk im Ort Kirchstockach südlich von München zu einem Heizkraftwerk ausgebaut.

Gleichzeitig wurde eine neu gebaute, neun Kilometer lange Fernwärmehauptleitung in Betrieb genommen. Über diese können die SWM nun Kundinnen und Kunden unter anderem in den Münchner Vorort-Gemeinden Hohenbrunn, Ottobrunn, Putzbrunn, Riemerling und Neubiberg mit ökologischer Wärme aus der Tiefe versorgen. 

Bisher erfolgte die Wärmeerzeugung durch dezentrale Blockheizkraftwerke. Diese sind nun nicht mehr notwendig und werden in den anstehenden Sommerferien zurückgebaut. Dafür ergänzt ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk den Standort Kirchstockach. Es sichert zum einen die Wärmeversorgung ab, zum anderen versorgt es die Fernwärmestation und das Geothermiekraftwerk mit Strom.

Neben der Versorgung der angrenzenden Gemeinden soll die Erdwärme aus der Region künftig auch ins Münchner Fernwärmesystem der SWM eingebunden werden.
 

Peter Koller
Redakteur
+49 (0) 8152 9311 21
eMail
facebook
© 2026 Energie & Management GmbH
Dienstag, 20.07.2021, 11:36 Uhr

Mehr zum Thema