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Quelle: Fotolia / Cardaf
HEIZKRAFTWERKE:
Geothermiekraftwerk Landau wird repariert
Die Tiefe-Geothermie-Anlage in Landau in Rheinland-Pfalz steht seit Monaten still. Der Betreiber plant nun die Umrüstung von der Stromproduktion hin zu Wärme.
Das Geothermiekraftwerk Landau, das seit Januar 2023 außer Betrieb ist, wird derzeit instand gesetzt. Die Betreiberfirma Geox
hat bekanntgegeben, dass „die Arbeiten mit dem Ausbau der Förderpumpe eingeleitet“ wurden. Diese Leitung transportiert heißes
Wasser aus der Tiefe an die Oberfläche. Das Kraftwerk soll künftig eine zentrale Rolle bei der Wärmewende der Stadt Landau
spielen.
Wie die Betreiberfirma Geox auf ihrer Internetseite mitteilt, werde im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten am Standort ein Bohrturm errichtet. „Nun soll der Bohrturm aufgebaut werden, um mit der umfassenden Überarbeitung der Bohrung zu beginnen.“ Die Arbeiten werden bis voraussichtlich November andauern. Diese Wartungsmaßnahme soll die langfristige Zuverlässigkeit der Anlage gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf die geplante Wärmelieferung.
Bis zur Abschaltung im Januar 2023 produzierte das Geothermiekraftwerk hauptsächlich Strom. Nach der Wiederinbetriebnahme soll das Hauptaugenmerk auf der Lieferung von Wärme liegen. Die Stadtverwaltung Landau will mit der CO2-freien Technologie die lokale Wärmewende vorantreiben.
Unklar bleibt, warum es 20 Monate gedauert hat, bis die Reparaturarbeiten aufgenommen wurden. Geox äußerte sich dazu nicht explizit.
Die Geothermienutzung in Landau ist nicht unumstritten. Nach Mikroerdbeben im Jahr 2009 sowie Bodenhebungen in den Jahren 2013 bis 2014 wurde das Geothermiekraftwerk von März 2014 bis September 2017 außer Betrieb genommen. Im Jahr 2018 wurde die Anlage mit reduzierter Leistung wieder angefahren.
Neben dem Kraftwerk befindet sich eine Versuchsanlage der Firma Vulcan Energy. Diese Anlage nutzt das heiße Wasser aus der Tiefe, um den Rohstoff Lithium zu extrahieren, der für die Energiewende von großer Bedeutung ist. Weitere Bohrungen und geothermische Anlagen sind in Landau geplant, um die Wärmeerzeugung in der Region auszubauen.
Wie die Betreiberfirma Geox auf ihrer Internetseite mitteilt, werde im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten am Standort ein Bohrturm errichtet. „Nun soll der Bohrturm aufgebaut werden, um mit der umfassenden Überarbeitung der Bohrung zu beginnen.“ Die Arbeiten werden bis voraussichtlich November andauern. Diese Wartungsmaßnahme soll die langfristige Zuverlässigkeit der Anlage gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf die geplante Wärmelieferung.
Bis zur Abschaltung im Januar 2023 produzierte das Geothermiekraftwerk hauptsächlich Strom. Nach der Wiederinbetriebnahme soll das Hauptaugenmerk auf der Lieferung von Wärme liegen. Die Stadtverwaltung Landau will mit der CO2-freien Technologie die lokale Wärmewende vorantreiben.
Unklar bleibt, warum es 20 Monate gedauert hat, bis die Reparaturarbeiten aufgenommen wurden. Geox äußerte sich dazu nicht explizit.
Die Geothermienutzung in Landau ist nicht unumstritten. Nach Mikroerdbeben im Jahr 2009 sowie Bodenhebungen in den Jahren 2013 bis 2014 wurde das Geothermiekraftwerk von März 2014 bis September 2017 außer Betrieb genommen. Im Jahr 2018 wurde die Anlage mit reduzierter Leistung wieder angefahren.
Neben dem Kraftwerk befindet sich eine Versuchsanlage der Firma Vulcan Energy. Diese Anlage nutzt das heiße Wasser aus der Tiefe, um den Rohstoff Lithium zu extrahieren, der für die Energiewende von großer Bedeutung ist. Weitere Bohrungen und geothermische Anlagen sind in Landau geplant, um die Wärmeerzeugung in der Region auszubauen.
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Donnerstag, 19.09.2024, 14:37 Uhr
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