
Erdkabelverlegung für das Gleichstromprojekt Nordlink. Quelle: Tennet
STROMNETZ:
Genehmigungsverfahren für Korridor B läuft
Amprion hat die Unterlagen für die Bundesfachplanung zum Erdkabelprojekt Korridor B an die Bundesnetzagentur übergeben. Damit beginnt das Genehmigungsverfahren.
Bei Korridor B handelt es sich um zwei neue Erdkabelverbindungen von der Nordseeküste ins Ruhrgebiet. Wie der Übertragungsnetzbetreiber
Amprion mitteilt, wird die Bundesnetzagentur von Herbst 2022 an im ersten Schritt eine der rund 1.000 Meter breiten Varianten
des Planungskorridors für die beiden Trassen verbindlich festlegen. Der exakte Verlauf wird dann in einem zweiten Schritt
bestimmt, dem Planfeststellungsverfahren.
Bei mehr als 50 Informationsveranstaltungen in der gesamten Projektregion nahmen nach Angaben von Amprion rund 2.000 Gäste teil.
Korridor B umfasst die beiden seit 2021 im Bundesbedarfsplangesetz verankerten Leitungsbauvorhaben Heide/West – Polsum und Wilhelmshaven – Hamm. Zum Einsatz kommt Höchstspannungsgleichstromübertragungs(HGÜ)-Technologie mit einer Spannung von 525 Kilovolt. Die Übertragungskapazität beträgt insgesamt 4.000 MW.
Die Entfernung zwischen den Netzverknüpfungspunkten Heide/West und Polsum beträgt rund 440 Kilometer. Die Netzverknüpfungspunkte Wilhelmshaven und Hamm sind etwa 270 Kilometer voneinander entfernt. Das Netz möglicher Trassenkorridore verläuft durch Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen.
Bei mehr als 50 Informationsveranstaltungen in der gesamten Projektregion nahmen nach Angaben von Amprion rund 2.000 Gäste teil.
Korridor B umfasst die beiden seit 2021 im Bundesbedarfsplangesetz verankerten Leitungsbauvorhaben Heide/West – Polsum und Wilhelmshaven – Hamm. Zum Einsatz kommt Höchstspannungsgleichstromübertragungs(HGÜ)-Technologie mit einer Spannung von 525 Kilovolt. Die Übertragungskapazität beträgt insgesamt 4.000 MW.
Die Entfernung zwischen den Netzverknüpfungspunkten Heide/West und Polsum beträgt rund 440 Kilometer. Die Netzverknüpfungspunkte Wilhelmshaven und Hamm sind etwa 270 Kilometer voneinander entfernt. Das Netz möglicher Trassenkorridore verläuft durch Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen.
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Donnerstag, 22.09.2022, 08:35 Uhr
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