Wärmepumpen sind im Neubaubereich schon Standard, im Bestand noch eher selten. Quelle: Stiebel Eltron
KLIMASCHUTZ:
Gebäudesektor hinkt beim Klimaschutz weiter hinterher
Trotz Fortschritten werden die Klimaziele im Gebäudebereich erneut verfehlt. Das zeigt der neue Dena-Report. Aber auch: Die Wärmewende bietet Chancen für Wachstum und Beschäftigung.
Der Gebäudesektor verfehlt die Klimaziele weiterhin, die Emissionen liegen über dem vorgesehenen Zielpfad. Eine Reduktion
auf 65 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 ist möglich, so der „Dena Gebäudereport 2026“ der Deutschen Energie-Agentur. Das Ziel zu erreichen,
bleibe jedoch ohne kontinuierliche und verlässliche Maßnahmen herausfordernd.
Die Daten zeigen konkret, wo es noch Handlungsbedarf gibt: Mehr als fünf Millionen Heizungen sind älter als 30 Jahre, erneuerbare Energien werden nach wie vor zu wenig genutzt und vor allem der Wärmepumpen-Markt wächst noch nicht schnell genug. Während der Speichermarkt 2025 stabil zulegte, verlor der Ausbau von Dach-Photovoltaik deutlich an Tempo.
Corinna Enders, Vorsitzende der Dena-Geschäftsführung: „Die Gebäudewende bietet die Chance, Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum zu verbinden. Deutschland kann die Klimaziele im Gebäudesektor mit marktbasierten Instrumenten erreichen: durch Vereinfachung und Bürokratieabbau, stabile Rahmenbedingungen und kontinuierliche Förderung. Die Bauwirtschaft sowie die Heizungs- und Gebäudeenergie-Branche sind dabei ein volkswirtschaftlicher Motor.“ Das sei gerade in Zeiten schwacher Konjunktur enorm wichtig, besonders auch für die regionale Wertschöpfung im Handwerk.
Dabei zeigt auch die nach Angaben der Dena steigende Zahl geförderter Energieberatungen um 30 Prozent im Vergleich zu 2023, dass energetische Sanierung an Bedeutung gewinnt. Sie kann, so folgern die Experten, zu einem wichtigen Konjunkturimpuls werden, Beschäftigung sichern und zugleich das Vorankommen der Wärmewende im Bestand beschleunigen.
Dach-PV verliert Tempo, Speicher boomen
Der Zubau von Dach-PV ließ 2025 deutlich nach. Mit 6.200 MW neu installierter Leistung bis September ist er weiterhin hoch, bleibt aber deutlich hinter den Rekordjahren 2023 und 2024 zurück. Gleichzeitig zeigt der Speichermarkt ungebrochene Dynamik: Bis September wurden rund 3.000 MW neu installiert, wodurch die gesamte Speicherleistung auf etwa 15.600 MW stieg.
Der Gebäudereport enthält auch Zahlen zur Verbreitung von Wärmepumpen. Seit 2019 hat sich ihr Anteil im Bestand nahezu verdoppelt, lag 2024 aber trotzdem nur bei 4,3 Prozent. Während der Anteil hier also noch gering ist, sind Wärmepumpen im Neubau bereits weitgehend etabliert.
Die Daten zeigen konkret, wo es noch Handlungsbedarf gibt: Mehr als fünf Millionen Heizungen sind älter als 30 Jahre, erneuerbare Energien werden nach wie vor zu wenig genutzt und vor allem der Wärmepumpen-Markt wächst noch nicht schnell genug. Während der Speichermarkt 2025 stabil zulegte, verlor der Ausbau von Dach-Photovoltaik deutlich an Tempo.
Corinna Enders, Vorsitzende der Dena-Geschäftsführung: „Die Gebäudewende bietet die Chance, Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum zu verbinden. Deutschland kann die Klimaziele im Gebäudesektor mit marktbasierten Instrumenten erreichen: durch Vereinfachung und Bürokratieabbau, stabile Rahmenbedingungen und kontinuierliche Förderung. Die Bauwirtschaft sowie die Heizungs- und Gebäudeenergie-Branche sind dabei ein volkswirtschaftlicher Motor.“ Das sei gerade in Zeiten schwacher Konjunktur enorm wichtig, besonders auch für die regionale Wertschöpfung im Handwerk.
Dabei zeigt auch die nach Angaben der Dena steigende Zahl geförderter Energieberatungen um 30 Prozent im Vergleich zu 2023, dass energetische Sanierung an Bedeutung gewinnt. Sie kann, so folgern die Experten, zu einem wichtigen Konjunkturimpuls werden, Beschäftigung sichern und zugleich das Vorankommen der Wärmewende im Bestand beschleunigen.
Dach-PV verliert Tempo, Speicher boomen
Der Zubau von Dach-PV ließ 2025 deutlich nach. Mit 6.200 MW neu installierter Leistung bis September ist er weiterhin hoch, bleibt aber deutlich hinter den Rekordjahren 2023 und 2024 zurück. Gleichzeitig zeigt der Speichermarkt ungebrochene Dynamik: Bis September wurden rund 3.000 MW neu installiert, wodurch die gesamte Speicherleistung auf etwa 15.600 MW stieg.
Der Gebäudereport enthält auch Zahlen zur Verbreitung von Wärmepumpen. Seit 2019 hat sich ihr Anteil im Bestand nahezu verdoppelt, lag 2024 aber trotzdem nur bei 4,3 Prozent. Während der Anteil hier also noch gering ist, sind Wärmepumpen im Neubau bereits weitgehend etabliert.
© 2026 Energie & Management GmbH
Montag, 26.01.2026, 12:05 Uhr
Montag, 26.01.2026, 12:05 Uhr
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