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GASNETZ:
Gasmarktgebiet bekommt außerordentliche Regelenergie
Die außerordentliche Ausschreibung von Einspeiseleistung, um das deutsche Gasnetz im Falle eines Kälteeinbruchs in den nächsten vier Wochen auszuregeln, ist erfolgreich verlaufen.
Der deutsche Gas-Marktgebietsbetreiber Trading Hub Europe (THE) veröffentlichte am 12. Februar die Ergebnisse seiner außerordentlichen, zusätzlichen Ausschreibung von Regelenergie für die zweite Februar- und die erste Märzhälfte . Demnach vermochte er alle ausgeschriebenen Einspeiseleistungen vertraglich unter Dach und Fach bekommen.
Zum einen handelte es sich um unterschiedlich große Lose mit insgesamt 12.000 MW zur Ausspeicherung von Erdgas aus Speichern in Österreich und Bayern, die ans bayerische Ferngasnetz angeschlossen sind. Zum anderen ging es um zusammen 9.300 MW und 6.500 MW in die H-Gas-Netze der Ferngasnetzbetreiber Gascade und Ontras.
Die Ausschreibung zusätzlich zu der ordentlichen Ausschreibung vom Herbst 2025 war ein ungewöhnlicher Vorgang, bei dem sich THE mit der Netzagentur und dem Energieministerium (BMWE) absprechen musste. Sie war den historisch niedrigen Füllständen der Gasspeicher bei gleichzeitigem Risiko einer Kältewelle geschuldet, die nun offenbar doch nicht in dem prognostizierten Ausmaß kommt. Die deutschen Speicher waren am Beginn des Gastages 12. Februar um 6 Uhr laut Gas Infrastructure Europe nur noch zu wenig mehr als 25 Prozent befüllt.
Zum einen handelte es sich um unterschiedlich große Lose mit insgesamt 12.000 MW zur Ausspeicherung von Erdgas aus Speichern in Österreich und Bayern, die ans bayerische Ferngasnetz angeschlossen sind. Zum anderen ging es um zusammen 9.300 MW und 6.500 MW in die H-Gas-Netze der Ferngasnetzbetreiber Gascade und Ontras.
Die Ausschreibung zusätzlich zu der ordentlichen Ausschreibung vom Herbst 2025 war ein ungewöhnlicher Vorgang, bei dem sich THE mit der Netzagentur und dem Energieministerium (BMWE) absprechen musste. Sie war den historisch niedrigen Füllständen der Gasspeicher bei gleichzeitigem Risiko einer Kältewelle geschuldet, die nun offenbar doch nicht in dem prognostizierten Ausmaß kommt. Die deutschen Speicher waren am Beginn des Gastages 12. Februar um 6 Uhr laut Gas Infrastructure Europe nur noch zu wenig mehr als 25 Prozent befüllt.
© 2026 Energie & Management GmbH
Freitag, 13.02.2026, 17:15 Uhr
Freitag, 13.02.2026, 17:15 Uhr
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